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Sundern / Allendorf (ots). Am Mittwochmorgen [10. Februar 2016] wurden der Rettungsdienst und die Polizei um kurz nach 07:00 Uhr über einen Verkehrsunfall in Allendorf informiert. Erste Meldungen, nach denen ein Kind auf dem Fußgängerüberweg an der Allendorfer Straße angefahren worden sein soll, bestätigten sich vor aber Ort nicht. Ein 23 Jahre alter Fußgänger war zum Unfallzeitpunkt dabei, die Straße im Bereich des Zebrastreifens zu überqueren.

Da ein 20-jähriger Autofahrer, der zeitgleich von Sundern-Hagen in Richtung Sundern unterwegs war, den Fußgänger übersehen hatte, kam es zum Zusammenstoß. Der Fußgänger prallte auf das Auto und wurde dann auf die Straße geschleudert. Er wurde am Unfallort von einem Notarzt versorgt und dann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort zeigte sich dann, dass der junge Mann nur leichte Verletzungen erlitten hatte. An dem VW Lupo des Autofahrers ist bei der Kollision Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro entstanden. Da die Windschutzscheibe zersplittert wurde, war das Auto nicht mehr fahrbereit.

Da der 20-Jährige kurz vor dem Unfall hinter einem anhaltenden Bus bremsen musste, war er im Bereich des Fußgängerüberwegs relativ (deutlich unter 50 km/h) langsam unterwegs, was schwerere Verletzungen bei dem Fußgänger verhindert hat. Rein statistisch überleben acht von zehn Fußgängern einen solchen Unfall, wenn der Autofahrer mit 50 km/h unterwegs ist. Bei einer nur um 15 km/h höheren Geschwindigkeit allerdings werden acht von zehn Fußgänger tödlich verletzt. Deshalb gilt es insbesondere für Fahrzeugführer an Fußgängerüberwegen eine besonders hohe Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)