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Südwestfalen / Meschede. Die Förderung transnationaler Städtepartnerschaften war bereits in der vergangenen Periode von 2007 – 2013 ein wichtiger Bestandteil des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Nun sind die Schwerpunkte für das Jahr 2015 veröffentlicht worden.

Demokratisches Engagement und zivile Teilhabe sowie die „Europäische Erinnerung“. Das Programm richtet den Blick sowohl nach hinten als auch nach vorn: Hauptaugenmerk sind das 70-jährige Gedenken an den Zweiten Weltkrieg sowie die Diskussion um die Zukunft der EU. Das Programm wurde bereits in der Vergangenheit von den Kommunen in Südwestfalen genutzt.

Der heimische CDU-Europaabgeordnete Peter Liese dazu: „Städtepartnerschaften sind ein gelebtes Miteinander, welches Menschen verschiedenster Herkunft zusammenbringt. Solche Annäherungsprozesse stärken die Integration und das gegenseitige Verständnis und die Toleranz. Darauf muss die Zukunft Europas beruhen“.

Eine mögliche Finanzierungsquelle für solche Partnerschaften ist das erweiterte Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Allerdings müssen die Projekte bestimmte Förderkriterien erfüllen um eine (Teil-)-finanzierung zu erhalten. Bei Städtepartnerschaften sind das zum Beispiel die Teilnahme mindestens zweier, besser mehrere förderfähiger Länder, sowie mindestens 25 eingeladene Teilnehmer/innen (internationale entsandte des Partners) und eine Maximaldauer des Treffens von 21 Tagen.

Vorrang erhalten bei der Auswahl Projekte, die sich an den diesjährigen Prioritäten orientieren. Das Budget des Förderprogrammes für die Jahre 2014 bis 2020 beträgt insgesamt mehr als 185 Millionen Euro und die nächste Abgabefrist endet am 1. März 2015. Alle interessierten Kommunen können sich mithilfe des Programmleitfadens umfassend über die Fördermöglichkeiten und das Antragsverfahren informieren. Der Leitfaden steht als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter: https://eacea.ec.europa.eu/sites/eacea-site/files/documents/comm2013003670000de.pdf.

Ich bin davon überzeugt, dass Austauschaktivitäten wie Bürgerbegegnungen und Städtepartnerschaften die Völkerverständigung in Europa in erheblichem Maße vorantreiben und hoffe daher auf eine rege Teilnahme Südwestfalens“, so der heimische Abgeordnete abschließend.

Quelle: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen