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Südwestfalen. Pünktlich zur Urlaubszeit sinken zum 01. Juli 2014 erneut die Roaming-Tarife für das Telefonieren, Versenden von SMS und die mobile Internetnutzung im EU-Ausland. Darauf machte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese aufmerksam.

Seit mehreren Jahren schon sinken die Gebühren. Wir haben mehr Wettbewerb in den Markt gebracht und die bisherige Abzocke beim Roaming beendet. Besonders beim mobilen Datendownload waren die Tarife sehr hoch und sachlich überhaupt nicht gerechtfertigt. Man will im Urlaub oder auf der Dienstreise seinen Freunden ein Foto schicken oder herausfinden, ob es ein gutes Restaurant in der Nähe gibt, und das zu den ortsüblichen und nicht erhöhten Auslandtarifen„, so Liese. Die Verbraucher könnten sich daher ab dem 01. Juli 2014 über noch günstigere Gebühren freuen.

Peter Liese, hier bei einem Gespräch mit Helga Schuppert, Thomas Bradler und Andrea Birkenhauer von der Verbaucherzentrale (VZ), setzt sich für eine Abschaffung von Roaming-Gebühren ein. Foto: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen

Peter Liese, hier bei einem Gespräch mit Helga Schuppert, Thomas Bradler und Andrea Birkenhauer von der Verbaucherzentrale (VZ), setzt sich für eine Abschaffung von Roaming-Gebühren ein. Foto: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen

Liese wies darauf hin, dass das Europäische Parlament bis 2015 sogar eine komplette Abschaffung der Roaming Gebühren anstrebt, so dass telefonieren im EU-Ausland mittelfristig genauso so billig wird wie zu Hause. „Wir wollen ein Ende der Roaming-Gebühren bis Ende 2015. Das Ziel eines so genannten „Roaming like at home“-Tarifs scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass es künftig keinen Unterschied mehr zwischen Inlands- und EU-Auslandstarifen gibt, egal von welchem Ort aus wir kommunizieren„, so Peter Liese abschließend.

Ab dem 01. Juli 2014 darf der Nettopreis für ein im EU-Ausland mit dem Handy geführtes Telefonat pro Minute nur noch 19 Cent und für einen angenommenen Anruf fünf Cent betragen. Das Versenden einer SMS aus einem anderen EU-Land darf maximal noch sechs Cent plus MwSt. kosten. Die Tarife für das mobile Herunterladen von Daten jenseits der nationalen Landesgrenze werden mit Monatsbeginn um weitere 25 Cent pro Megabyte günstiger und dürfen künftig 20 Cent/MB plus MwSt. nicht überschreiten. Darüber hinaus wurden so genannte strukturelle Maßnahmen beschlossen, die für mehr Wettbewerb sorgen sollen. Mobilfunknutzer können ab dem 1. Juli 2014 unabhängig von ihrem heimischen Mobilfunkvertrag für die Zeit ihres Auslandsaufenthalts einen alternativen Roamingvertrag abschließen, ohne die Handynummer wechseln zu müssen.

Quelle: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen