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Südwestfalen / Straßburg. In der vergangenen Förderperiode bis Ende 2013 haben die heimischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Stellen mehr als 21 Millionen Euro an EU-Forschungsgeldern erhalten. Insgesamt flossen davon rund 14 Millionen an öffentliche Forschungseinrichtungen der Region und 7 Millionen an die heimischen Unternehmen.

Darauf machte der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese aufmerksam. Zugleich wies Liese darauf hin, dass das Europäische Parlament bereits Horizont 2020, das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, beschlossen hat, das seit Januar 2014 bis 2020 rund 70 Milliarden Euro für europäische Forschungsförderung bereitstellen wird. Peter Liese zeigte sich zufrieden mit dem Beschluss, insbesondere mit den verbesserten Förderungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs).

Horizont 2020 bietet für südwestfälische Forschungsakteure weit mehr Fördermöglichkeiten als das Vorgängerprogramm. Es wird mehr gezielte Förderung für innovative Unternehmen geben und mehr Mittel für regionale Schwerpunktthemen wie Energie- und Umwelttechnik.

Liese betont vor allem die Verbesserungen, die das neue Programm für die Forschungsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen hat: „Erstmalig haben wir ein dezidiertes Instrument für die Forschungsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen. Insgesamt werden mindestens 20% der Förderung in innovative KMU fließen, sodass Forschungsergebnisse direkt in Wachstum und Arbeitsplätze umgewandelt werden. Damit innovative Ideen generell schnell und unkompliziert gefördert werden können, haben wir außerdem ein neues Instrument eingeführt: den sogenannten ‚Fast Track to Innovation‘. Dabei sollen kleine Konsortien die Möglichkeit haben, jederzeit und ohne spezifische vorherige Ausschreibung Projektvorschläge einzureichen, über die dann im Schnellverfahren entschieden wird. Ein dermaßen simples Förderinstrument hat es auf europäischer Ebene noch nie gegeben! Hinzu kommen eine wesentliche Vereinfachung der Beteiligungsregeln und eine Verkürzung der Antragsverfahren auf 8 Monate. Damit wird das Programm auch für die attraktiv, die bislang vor Förderanträgen eher zurück geschreckt sind.

Der heimische Abgeordnete sieht durch die verabschiedeten Förderprinzipien weiterhin große Chancen für Institutionen und Unternehmen in Südwestfalen: „An die guten Ergebnisse der laufenden Förderperiode müssen wir auch ab 2014 anknüpfen, Die sich bietenden Chancen für die Region müssen unbedingt wahrgenommen werden. Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen in Südwestfalen, sollten sich jetzt rasch mit den Details der Fördermöglichkeiten vertraut machen„, rät Liese. „Die ersten Ausschreibungen laufen seit Januar 2014.

Quelle: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen