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Südwestfalen/Erfurt. Einen äußerst erfolgreichen Deutschlandtag erlebte die Junge Union jetzt in Erfurt. Rund 1.000 Delegierte und Gäste kamen zur Jahrestagung der CDU-Nachwuchsorganisation am vergangenen Wochenende in die thüringische Landeshauptstadt. Mit dabei war auch eine vierzehn köpfige Delegation aus Südwestfalen.

Highlight für die jungen Christdemokraten: der Aufritt von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am Freitagabend. Die CDU-Parteichefin berichtete dem Partei-Nachwuchs über den Stand der Koalitionsverhandlungen und stand anschließend auch für eine Diskussion zur Verfügung. In ihren Redebeiträgen machten viele JU’ler der Kanzlerin deutlich, was die Junge Union von CDU und CSU in den Verhandlungen mit der SPD erwartet: insbesondere die von der SPD geforderten Steuererhöhungen abzulehnen und sich nicht auf keine Schulden einzulassen, die zur Belastung der nachfolgenden Generationen werden.

Die JU-Delegation aus Südwestfalen. Foto: JU Südwestfalen

Die JU-Delegation aus Südwestfalen. Foto: JU Südwestfalen

„Es ist nicht selbstverständlich, dass die Kanzlerin sich während der langatmigen und anstrengenden Koalitionsverhandlungen die Zeit nimmt, zur Jungen Union zu kommen. Dafür sind wir dankbar“, meint Bernd Schulte, JU-Bezirksvorsitzender in Südwestfalen. Er hofft aber, dass Angela Merkel die klare Botschaft der JU verstanden hat: „Im Bundeshaushalt und bei der Rente darf es keine Kompromisse zu Lasten der jungen Generation geben! Die SPD-Pläne, nach 45 Versicherungsjahren einen Rentenanspruch zu haben, wären ein Sündenfall, von dem sich das System auf lange Sicht nicht erholen wird.

Der aus Iserlohn stammende JU-Landeschef Paul Ziemiak hatte dieses Anliegen in Erfurt unterstrichen: In der Diskussion fragte er die Kanzlerin nach der roten Linie der Union in den Koalitionsverhandlungen, insbesondere auch in der Rentenversicherung. Dabei betonte er, dass gerade in der Jungen Union viele die Befürchtung haben, die Union könnte leichtfertig ihre Positionen aus dem Wahlprogramm zu Gunsten einer Großen Koalition aufgeben.

Außer Merkel erlebten die Nachwuchs-Christdemokraten auch u.a. CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder, die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und EU-Kommissar Günther Oettinger.

Quelle: Junge Union Südwestfalen