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Meschede/Brüssel. Am Mittwoch [22. Juni 2011] dieser Woche hat der für Energie zuständige Kommissar Günther Oettinger einen umfassenden Plan zur Verbesserung der Energieeffizienz in Europa vorgestellt. Seit 2007 gibt es bereits das Ziel, dass Europa bis 2020 20% Energie einsparen soll.

Niemand hat dieses Ziel jedoch bislang ernst genommen, da es nur unverbindlich war. Oettinger schlägt nun konkrete Maßnahmen vor. Der wichtigste Punkt ist, dass Energieversorgungsunternehmen wie z.B. RWE, Pläne vorlegen müssen, wie durch Energieeffizienzmaßnahmen jährlich 1,5% Strom und Gas eingespart werden können. Dies kann z.B. durch Zuschüsse zu verbrauchsarmen Geräten geschehen. Dieses Modell hat sich in Großbritannien und vielen unserer Nachbarländer bewährt“, so der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, der auch Sprecher seiner Fraktion im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist.

Peter Liese ist überzeugt, dass die Verbraucher und die Wirtschaft im HSK von den Maßnahmen profitieren können. Hier bei einem Besuch der Firma Trilux. Foto: CDU-Europa-Büro

Die Verbraucher und die Wirtschaft im HSK können von den Maßnahmen profitieren“, so Liese. „Die Region Südwestfalen und der Hochsauerlandkreis sind beim Thema Energieeffizienz überdurchschnittlich gut aufgestellt. Ich nenne die Aktivitäten der Fachhochschule Südwestfalen, der Verbraucherzentrale in Arnsberg, oder Firmen wie beispielsweise die Firma Oventrop in Olsberg, die effiziente und kostensparende Heiztechnologie wie den hydraulischen Abgleich anbietet. Die Firma CENTROTEC in Brilon hat sich einen Namen für effiziente Wohnraumlüftung, Gas-Brennwertgeräte und Öl-Heizkessel gemacht. Andere Beispiele sind in die Firma MEGLA in Meschede, die Firma Trilux in Arnsberg, BJB in Neheim oder OTAG in Olsberg-Elleringhausen.

„Energieeffizienz ist der kostengünstige Teil der Energiewende. Natürlich müssen wir auf Erneuerbare Energien setzen, aber ein investierter Euro bringt bei der Energieeffizienz doppelt so viel wie beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das Geld, das für Energieeffizienz, z.B. für die Dämmung von Gebäuden, für den Kauf sparsamer Geräte oder effiziente Heizung einsetzen, bleibt in der Region, z.B. beim Installateurs- oder Bauhandwerk, und fließt nicht für immer höhere Gas- und Ölscheichs an Gazprom, die Ölscheichs oder Diktatoren wie Herrn Gaddafi“, so Liese abschließend.

Quelle: CDU-Europa-Büro für Südwestfalen