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Soest. „Bitte starten Sie gleich durch, damit Sie mit Beginn des richtigen Semesters am 30. September 2013 den Anschluss nivht verpassen!„, appellierte Prof. Dr. Hermann Josef Elias, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungs-technik an die rund 160 Erstsemester auf dem Campus Soest. Diese erste Gruppe an Jungstudenten der Fachhochschule Südwestfalen begann am Montag [02. September 2013] den freiwilligen Vorkurs Maschinenbau.

In diesem Vor- oder Brückenkurs wollen wir Sie alle auf einen Stand bringen„, erklärte Kursleiter Dr. Mark Schülke im Interview mit dem Internetportal Elektromeister-Aktuell. Neben Mathematik stehen studienpraktische, aber auch gesellige Dinge auf dem Stundenplan: Einführung in die Bibliotheksnutzung, in Excel und das Rechenzentrum, sowie Selbstorganisation und BaföG. Daneben lädt die Fachschaft der Studierenden zum Grillen und zur Kneipenrallye ein.

Während der Begrüßungsveranstaltung erläuterte Prof. Elias am Beispiel des Faches ‚Technische Mechanik‘ wichtige Abkürzungen aber auch grundlegende Belange des Studiums: Im ersten Semester sind hier sechs Semesterwochenstunden („SWS“) veranschlagt; das entspricht 90 Unterrichtsstunden im gesamten Semester. „Das sieht locker aus.„, scherzte der Dekan. Um die fünf Leistungspunkte („Credits“) zu erreichen, sind jedoch weitere 60 Stunden Selbststudium allein in diesem Fach nötig. Am Ende eines jeden Semesters stehen dann die entsprechenden Klausuren. „Denken Sie frühzeitig daran: Anders als beim früheren Diplomstudium zählen Ihre Bachelor-Noten bereits ab dem ersten Semester!„, erinnerte der Dekan.

Prof. Dr. Hermann Josef Elias (r.), Dekan des Fachbereichs Maschinenbau- Automatisierungstechnik begrüßte die Teilnehmer des freiwilligen Vorkurses im Studiengang Maschinenbau. Kursleiter Dr. Mark Schülke versprach "viel Mathe und viel Spaß". Foto: Hinrichs / FH SWF

Prof. Dr. Hermann Josef Elias (r.), Dekan des Fachbereichs Maschinenbau-
Automatisierungstechnik begrüßte die Teilnehmer des freiwilligen Vorkurses im
Studiengang Maschinenbau. Kursleiter Dr. Mark Schülke versprach „viel Mathe
und viel Spaß“. Foto: Hinrichs / FH SWF

Zugleich versprach der Dekan einen gut strukturierten Studienablauf und ein persönliches Arbeits- und Lernklima. „Studium ist aber kein Entertainment“, mahnte Elias, denn im Unterschied zum Schuldasein bedeute Studieren ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Dazu gehöre auch eine gewisse Hol-Pflicht – etwa sich über den Stundenplan und etwaige Änderungen zu informieren – immer aktuell unter: www.fh-swf.de/vpis.

In zwei Wochen beginnt die zweite und gleichzeitig größte Gruppe der diesjährigen Soester Erstsemester. Dann starten die 14-tägigen Brückenkurse der Studiengänge Elektrotechnik, Engineering and Project Management, Design und Projektmanagement auch der jüngste Studiengang Technische Redaktion und Projektmanagement. Später folgen Frühpädagogik, der Soester AgrarBachelor, Business Adminstration with Informatics, sowie die beiden Soester Masterstudiengänge. Genaue Studierendenzahlen liegen noch nicht vor, weil sich ob des Nachrückverfahrens noch immer zahlreiche Änderungen ergeben.

Quelle: FH SWF