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Kreis Soest (kso.2016.11.30.510.-rn). Es handelt sich um konkrete Umsetzungsschritte der Mitte des Jahres vom Kreistag einstimmig verabschiedeten Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans: Mit dem 1. Dezember 2016 geht an der Rettungswache Erwitte (für zwölf Stunden werktäglich) und an der Rettungswache Warstein (für zwölf Stunden sieben Tage die Woche) jeweils ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) in Dienst. Der Kreis hat neun neue Rettungsassistenten eingestellt, um die Einsatztätigkeit sicherzustellen.

Wir erhoffen uns eine bessere Versorgung der Bevölkerung“, betont Hans-Peter Trilling, ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Kreisverwaltung. Die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes sind kreisweit stark angestiegen. Sie kletterten zwischen 2011 und 2015 um rund 35 Prozent auf über 27.000 pro Jahr, was Notfälle betrifft. Diese Zunahme belastet das System und wirkt sich auch negativ auf die Hilfsfristen aus.

Blick ins Innere eines Rettungswagens (hier eine Ausbildungsszene): Mit den neuen Fahrzeugen und dem zusätzlichen Personal für die Rettungswachen in Erwitte und Warstein will der Kreistag eine bessere Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

Blick ins Innere eines Rettungswagens (hier eine Ausbildungsszene): Mit den neuen Fahrzeugen und dem zusätzlichen Personal für die Rettungswachen in Erwitte und Warstein will der Kreistag eine bessere Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest

Deshalb hatte der Kreis Soest schnell reagiert und nach 2012 wieder ein Rettungsdienstgutachten in Auftrag gegeben. Die jetzt in Dienst gehenden Rettungswagen gehören zu den gutachterlichen Vorschlägen, die Eingang in den Rettungsdienstbedarfsplan fanden.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest
Foto: © Thomas Weinstock / Kreis Soest