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Schmallenberg / Bad Fredeburg / Berlin. Suchterkrankungen im Alter werden immer mehr zur Herausforderung – für Betroffene und deren Angehörige ebenso wie für die Mitarbeiter in Altenpflege und Suchthilfe: „Die spezifischen Versorgungsbedarfe älterer Suchtkranker werden in Deutschland viel zu wenig berücksichtigt. Dabei gibt es gute Möglichkeiten, deren Situation deutlich zu verbessern“, sagt Dr. med. Dieter Geyer, Chefarzt der Johannesbad Fachklinik Fredeburg für Abhängigkeitserkrankungen.

Der gefragte Experte referiert am Mittwoch [17. Februar 2016] beim 14. Suchtmedizinischen Symposium im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee vor Fachärzten. In seinem Vortrag zum Thema „Ältere Personen mit substanzbezogenen Störungen – Bedarfe und therapeutische Chancen“ beleuchtet er Lücken in der Versorgung älterer Suchtkranker und zeigt therapeutische Chancen bei der Behandlung auf.

Der Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und psychosomatische Medizin, Rehabilitationswesen und Suchtmedizin hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet: In der Johannesbad Fachklinik Fredeburg leitet er das Therapie- und Rehabilitationszentrum für Suchterkrankungen. In seiner Laufbahn hat Dr. med. Dieter Geyer viel Expertise erworben in der Therapie älterer Menschen, die abhängig geworden sind von Tabletten, Alkohol oder anderen Substanzen. Wie kaum ein anderer kennt er aus seiner täglichen Arbeit die Folgen von Suchtmittelkonsum und die daraus resultierenden familiären und sozialen Probleme sowie die Angebote zu deren Bewältigung.

Die Johannesbad Fachklinik Fredeburg ist auch projektverantwortlich für das Bundesmodellprojekt HAMAB. Der Projektname steht für: Hilfe für ältere Frauen und Männer mit Alkohol und Medikamenten bezogene Störungen in einer ländlichen Region – Altkreis Brilon.

Quelle: Johannesbad Holding AG & Co. KG