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Schmallenberg. Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im April dieses Jahres hat die Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ) gemeinsam mit der Handwerkskammer Südwestfalen zu einem weiteren Treffen des Handwerksclusters Schmallenberg „Netzwerk Fachkräftesicherung“ im Hotel Störmann eingeladen. 35 SUZ-Mitglieder sowie Betriebsinhaber und Personalverantwortliche verschiedenster Gewerke kamen zum gemeinsamen Austausch zusammen. Auch die Schulleiter bzw. Berufsfeldkoordinatoren der Schmallenberger Haupt- und Realschule sowie des Gymnasiums waren anwesend, um in den Dialog mit den Unternehmen zu treten. Zudem nahm die kommunale Koordinierungsstelle des Hochsauerlandkreises, verantwortlich für die Berufsfelderkundungstage, an dem Treffen teil.

SUZ-Geschäftsführerin Annabel Hansen begann mit einem kurzen Rückblick auf die erste Veranstaltung. Dort wurden die Vermittlung der Berufsbilder und Karrierechancen in den Schulen und das Image des Handwerks als besonders aktuelle Themen seitens der Unternehmen genannt. Moderiert durch Verena Kurth von der Handwerkskammer Südwestfalen, standen diese Punkte daher besonders im Fokus des Abends.

Viele interessierte Teilnehmer kamen zum 2. Treffen des Handwerksclusters Schmallenberg „Netzwerk Fachkräftesicherung“. Foto: © Schmallenberg Unternehmen Zukunft

Viele interessierte Teilnehmer kamen zum 2. Treffen des Handwerksclusters Schmallenberg „Netzwerk Fachkräftesicherung“. Foto: © Schmallenberg Unternehmen Zukunft

Unser Ziel ist es, effizientere Wege zur Berufsvermittlung zu erreichen. Viele Projekte, wie etwa die Ausbildungs- und Jobmesse, werden in Schmallenberg schon sehr gut angenommen“, so Hansen. An einer praxisnahmen Berufsvermittlung setzt auch das Pilotprojekt des Rotary Clubs Schmallenberg-Winterberg-Lennetal „Zukunft im Handwerk: Jetzt!“ an. Rudolf Cater vom Rotary Club warb dafür, Schülerinnen und Schüler die Berufsanforderungen praxisnah zu vermitteln und sie an den Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Geräten verschiedener Gewerke heranzuführen. Handwerksbetriebe aus dem Stadtgebiet kommen dafür in die Christine-Koch Gemeinschaftshauptschule und lassen die Jugendlichen in einem Workshop selbst tätig werden.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind die Berufsfelderkundungstage der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“, die allen jungen Menschen nach der Schule eine Anschlussperspektive für ihre Berufsausbildung eröffnen sollen. Christina Chomsé von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Hochsauerlandkreises stellte einige Zahlen für das vergangene Schuljahr in Schmallenberg vor: Insgesamt wurden den Schülern 362 Plätze von 57 Unternehmen angeboten. Damit nimmt Schmallenberg im Hochsauerlandkreis den zweiten von insgesamt zwölf Plätzen ein. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen sogar mehr als verdoppelt.

Wer sich als Unternehmen an den Berufsfelderkundungstagen beteiligen möchte, kann sich unter https://berufsfelderkundung-hsk.de registrieren. Handwerksbetriebe, die Interesse haben, an dem Projekt „Zukunft im Handwerk: Jetzt!“ des Rotary Clubs teilzunehmen, können sich gerne an SUZ, 02972-961152 oder info@schmallenberg-unternehmen-zukunft.de, wenden.

Quelle: Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. | Wirtschaftsforderung
Foto: © Schmallenberg Unternehmen Zukunft