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Schmallenberg. Immer kürzere Serienlaufzeiten und Produktlebenszyklen, starke Schwankungen bei den Stückzahlen, die wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion von Kleinserien und Einzelstücken sowie der Megatrend „Industrie 4.0″ sind zentrale Themen, die auch in der Rohrbearbeitung eine wichtige Rolle spielen. Diese Themen standen auch bei den 13. Innovation days von Transfluid auf der Agenda.

Im südwestfälischen Schmallenberg trafen sich Experten und Fachpublikum, um fortschrittliche Technologien für die Einzelstück- und Kleinserienfertigung zu zu diskutieren und neue Potenziale auszuloten. Zahlreiche Referenten lieferten mit ihren Vorträgen aus und für die Praxis die fachliche Steilvorlage für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu Trends und aktuellen Verfahren.

Wie die Zukunft der Rohrbearbeitung aussieht, machte die Betriebsbesichtigung im Hause Transfluid anschaulich deutlich. Foto: © transfluid

Wie die Zukunft der Rohrbearbeitung aussieht, machte die Betriebsbesichtigung im Hause Transfluid anschaulich deutlich. Foto: © transfluid

Unsere Innovationstage nutzen die Teilnehmer vor allem für die fachliche Information. Hierbei lag diesmal natürlich noch spürbar mehr als im vergangenen Jahr das Interesse bei Themen zur Industrie 4.0, wie beispielsweise unsere softwaregesteuerte Ablaufoptimierung in der Rohrfertigung. Die Innovation days werden von unseren Gästen aber auch zum Netzwerken genutzt. Dafür sorgen insbesondere die vielen intensiven Gespräche„, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid.

Gesprächsstoff bot zum Einstieg ein Vortrag zu Verschraubungssystemen in der Hydraulik und was man bei Rohr-/Schlauchsystemen beachten muss. Hier wurden leckagefreie, saubere und schnelle Lösungen aufgezeigt. Neuheiten zu Präzisionsstahlrohren für Hydraulikanwendungen mit dem Schwerpunkt von Beschichtungen, die als Ersatz für CR-VI-Rohre dienen, stellte ein weiterer Fachreferent vor. Auch die drahtlose Rohrvermessung und Konstruktion von Rohrgeometrien war eines der Themen. Dabei wurde ebenfalls auf das Reverse Engineering sowie Kontrollmessungen eingegangen.

Zum Diskutieren regten zusätzlich zu den Vortragsthemen auch die Einblicke in die Rohrbearbeitungspraxis an. Foto: © transfluid

Zum Diskutieren regten zusätzlich zu den Vortragsthemen auch die Einblicke in die Rohrbearbeitungspraxis an. Foto: © transfluid

Experten des Gastgebers Transfluid referierten ebenso und stellten effektive Wege von der Rohrgeometrie zum fertigen Produkt vor. Dabei standen die neueste Maschinentechnik, Ausstattungsvarianten und die Möglichkeiten der Verkettung im Mittelpunkt. Auch Softwarelösungen für das Rohrbiegen wurden präsentiert, die z. B. eine kollisionsfreie Fertigung sichern. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Fertigungshallen von Transfluid wurde der Bogen in die Praxis geschlagen und die Teilnehmer konnten sich ein Bild davon machen, wie die technischen Lösungen für neue Herausforderungen aussehen.

Insgesamt zeigte man sich bei Transfluid mit dem Ergebnis der bereits frühzeitig ausgebuchten Innovation days überaus zufrieden und für 2018 ist bereits die nächste Auflage der Innovationstage vorgesehen.

Quelle: PSV Marketing GmbH / transfluid
Fotos: © transfluid