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Schmallenberg. Mit dem Schmallenberger Wirtschaftsgespräch sollen aktuelle ökonomische Themen aufgegriffen und die Unternehmen zum gegenseitigen Austausch angeregt werden. Basierend auf der Unternehmensbefragung der Wirtschaftsförderungen des HSK im Frühjahr dieses Jahres, bei der die Schmallenberger Unternehmen die „Arbeitgebermarke“ als zurzeit aktuellstes Thema nannten, hat die Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ) die diesjährige Veranstaltung im Romantik- und Wellnesshotel Deimann unter den Titel „Erfolgsfaktor Markenbildung“ gestellt.

Referenten aus Theorie und Praxis gaben vor 65 Unternehmensvertretern eine Einführung in den Aufbau und die Bedeutung von Arbeitgeber- und Regionalmarken und stellten Best-Practice-Beispiele vor. Dipl.-Betriebswirt Hartmut Günther M.A. von der Fachhochschule Münster leitete im ersten Vortrag des Abends in das Thema „Arbeitgebermarke“ ein: Ausgehend von aktuellen Megatrends wie der fortschreitenden Individualisierung und dem aufziehenden Fachkräftemangel kann durch eine Arbeitgebermarke die Arbeitgeberattraktivität deutlich erhöht werden. Diese wird dabei immer aktiv durch das Unternehmen gestaltet und beeinflusst dadurch gezielt, wie das Unternehmen von Mitarbeitern, aber auch in der Öffentlichkeit, als Arbeitgeber wahrgenommen wird.

Die Referenten des Abends, Hartmut Günther, Verena Kurth und Marie Ting, mit dem SUZ-Team Annabel Butschan, Carolin Bille und Heinz-Josef Harnacke. Foto: © Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.

Die Referenten des Abends, Hartmut Günther, Verena Kurth und Marie Ting, mit dem SUZ-Team Annabel Butschan, Carolin Bille und Heinz-Josef Harnacke. Foto: © Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.

Verena Kurth, Koordinatorin im Team Fachkräftesicherung der Handwerkskammer Südwestfalen, knüpfte mit Best-Practice-Beispielen aus der Region an die Ausführungen ihres Vorgängers an. Ihr Appell an die anwesenden Unternehmen: „Kommunizieren Sie, wie attraktiv Sie sind! Bieten Sie Anreize für eine erfolgreiche Ausbildung? Werden Mitarbeiter in die Festlegung künftiger Unternehmensziele einbezogen? Bringen Sie auf den Punkt, was Sie als Arbeitgeber besonders macht.

Unmittelbar mit einer attraktiven Arbeitgebermarke ist auch die Attraktivität einer Region verbunden. Seit 2012 kommuniziert die Südwestfalen Agentur die Stärken der Kreise Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, des Märkischen Kreises und des Hochsauerlandkreises unter der Dachmarke „Südwestfalen“. „Unsere Region steht vor Herausforderungen. Ziel der Marke „Südwestfalen“ und der Kampagne „Alles Echt!“ ist es, die Region gemeinsam als starken Arbeits- und Lebensraum zu präsentieren“, erörterte Marie Ting, Leitung Regionalmarketing und Kommunikation bei der Südwestfalen Agentur, „wenn wir überregionale Fachkräfte von den vielfältigen Möglichkeiten hier vor Ort überzeugen möchten, sind wir nur zusammen stark!

Quelle: Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V.