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Schmallenberg/ Sauerland. Bewaldete Höhenzüge, blaue Seen, malerische Dörfer – das Sauerland gibt auf Reisepostkarten ein schmuckes Bild ab. „Schmuck reicht uns aber nicht, wir wollen mehr!“, sagen die Initiative HomebaseSauerland und der Sauerland-Tourismus.

Sie starten einen Fotowettbewerb für Sauerländer und Sauerland-Fans, der das vibrierende „ABER“ und das große „UND“ fürs Sauerland sucht. Das heißt: Herrliche Natur und ländlicher Charme der „1000 Berge“, ABER in fast jedem Tal pfiffige Entwickler und innovative Produkte aus heimischen Firmen – die auch touristisch in Wert gesetzt werden können. Wanderwege, Radrouten, kerngesunder Freizeitspaß UND modernstes Design bei Sportgeräten, Ausrüstung und Lifestyle-Zubehör – zwei Facetten, die inniger als bisher als zeitgemäßes Paar zusammengehen sollen. Der Aufruf an Hobbyfotografen lautet: „Macht uns ein neues Bild vom Sauerland!“

Inmitten der schwingenden Landschaft hat die kerngesunde Region so viel zu bieten: Weltweit bekannte Marken und Produkte – und jede Menge pulsierendes Leben im Arbeitsalltag und in der Freizeit. „Das alles wollen wir auch ins rechte Licht rücken“, sagen Daniel Streit und Andreas Janßen von HomebaseSauerland. Von ihnen stammt die Idee für den Fotowettbewerb. Klar, die Vielfalt der Freizeitregion und topaktuelle Produkte oder angesagtes Design aus dem Sauerland seien in einem Bild sicher nicht einfach einzufangen, merken sie an. Das mag auch der Grund sein, warum Ansichtskarten mit immer wieder ähnlichen Motiven von Urlaubern in alle Welt versendet werden. Das will HomebaseSauerland mit Unterstützung des Sauerland-Tourismus nun eben ändern und „mal ganz andere“ Sauerland-Postkarten entwerfen. „Wir suchen in jeder Hinsicht absolut unerwartete Motive aus der Region“, sagt auch Dr. Jürgen Fischbach, Marketingleiter beim Sauerland-Tourismus. „Das heißt: ungewöhnliche Perspektiven auf Freizeitaktivitäten, hochwertige Produkte oder den Sauerländer Alltag; eben Schnappschüsse aus der Region, die es so noch nicht gegeben hat. Am liebsten Bilder, die kreativ zeigen, was das Sauerland außer seiner Naturkulisse noch zu bieten hat. Am besten in Kombination!

HomebaseSauerland und Sauerland-Tourismus haben einen Fotowettbewerb für Sauerländer und Sauerland-Fans gestartet: „Macht uns ein neues Bild von der Region!“. Gemeinsam stellten sie das Projekt im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden vor. Unser Motiv zeigt beispielhaft Kontraste, die das Sauerland ausmachen: Die urige Holzskulptur eines Nasenbären steht inmitten einer futuristischen Landschaft von Pyramiden, die in Lennestadt-Meggen ein neues Sauerland-Design mitprägen. Solche und viele weitere Spannungen mögen die Kreativität der teilnehmenden Fotografen wecken. Im Bild stehend von links: Dr. Jürgen Fischbach, Thomas Weber (beide Sauerland-Tourismus), Daniel Streit; vorne: Andreas Janßen (beide HomebaseSauerland). Foto: Privat

Der Wettbewerb versteht sich gewiss als große Herausforderung an Hobbyfotografen – doch eine, die die Anstrengung lohnt: „Wir möchten mit dem Siegerfoto – oder gar mit mehreren tollen Motiven – Postkarten produzieren, die dann von Sauerland-Urlaubern in die Heimat gesendet werden und dort mal eine ganz andere Facette des Sauerlands, ein ganz neues positives Bild von der Region zeigen“, erläutern Andreas Janßen und Daniel Streit.

Dr. Jürgen Fischbach ist schon gespannt auf die Beiträge zum Fotowettbewerb. „Ganz bewusst lassen wir mit dem Motto ‚Das vibrierende ABER, das große UND‘ Raum für die Kreativität der Fotografen. Doch wir wollen bereits eine lockere Klammer vorgeben für die Motive, die wir suchen: Die Schönheit, Ausstrahlung und Idylle des Sauerlandes verbindet sich mit seiner Innovationskraft, wirtschaftlichen Stärke und vielseitigen Erzeugnissen aus Industrie und Handwerk“, sagt er. Die besonders ausgefallenen, einfallsreichen und ungewöhnlichen Motive aus dem Wettbewerb wolle der Sauerland-Tourismus nicht nur auf Postkarten, sondern auch für die Imagewerbung fürs Sauerland nutzen. „Und der Reiz hierbei: In erster Linie richtet sich der Wettbewerb an Sauerländer, die ihr Selbstbild vom Sauerland visualisieren sollen – für sich, für uns und für alle Auswärtigen.

Wir freuen uns sehr über die Idee von HomebaseSauerland. Sie passt ausgezeichnet in unser Konzept, das Sauerland als ganzheitlichen Entwurf eines neuen Lebens- und Freizeitmodells populär zu machen“, betont auch Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus. „Die wirtschaftliche Stärke und die Freizeitqualität in ihrer untrennbaren Verbindung sind ein Pfund, mit denen das Sauerland vor Bürgern und Gästen wuchern muss.“ Deswegen sei der Sauerland-Tourismus auch sehr interessiert gewesen, als HomebaseSauerland ihn als Partner für die Aktion angefragt habe. „Bei HomebaseSauerland rühren junge Leute – junge Sauerländer, versteht sich – die Trommel für ihre Heimatregion auf eine freche und überzeugende Art, die der Region gut zu Gesicht steht“, lobt Weber. „Die Unterstützung der Initiative ist uns daher ein großes Anliegen.

Der Wettbewerb

Und so läuft der Wettbewerb ab: Auf der Internetseite www.homebase-sauerland.de können Hobbyfotografen ihre Fotos in eine Fotogalerie hochladen – die Frist hierfür läuft bis zum 31. Juli 2011. Schon während der Upload-Phase stimmen andere Nutzer für ihr Lieblingsmotiv ab. Aus den zehn Motiven mit den meisten Stimmen wählt dann die Jury aus Mitgliedern des Sauerland-Tourismus und HomebaseSauerland das Siegermotiv aus. Es wird nicht nur mit einem Preis belohnt, sondern auch auf Postkarten gedruckt und über das Verteilernetzwerk des Sauerland-Tourismus an allen markanten touristischen Punkten im Sauerland kostenlos ausliegen. Der Sieger des Wettbewerbs gewinnt ein starkes Wochenende für zwei Personen im Sauerland. Und das verbringt der Foto-Künstler ganz nach Gusto: Ob Übernachtung im Himmelbett oder im Heu, das Quartier darf natürlich selbst gewählt werden. Für die Plätze zwei bis vier im Wettbewerb gibt es jeweils einen Gutschein für den Werksverkauf von Falke im Wert von 150 Euro, für den fünften Platz eine hochwertige SKS-Radtour-Ausrüstung. „Wenn wir aber viele schöne Motive bekommen, kann es durchaus sein, dass wir auch mit einigen weiteren Bildern Postkarten bedrucken“, spornt Dr. Jürgen Fischbach zur Teilnahme an.

Quelle: Sauerland-Tourismus