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Paderborn (ots / ik). Alle zwei Jahre ehrt Landrat Manfred Müller als Vorsitzender des Präventionsrats gegen Gewalt in einer Feierstunde couragierte Menschen, die sich in besonderer Weise für andere eingesetzt haben. In diesem Jahr findet die „Courageehrung“, bei der die „Helden des Alltags“ ausgezeichnet werden, am 09. April 2016 statt. Mit der Ehrung will der „Präventionsrat gegen Gewalt“ des Kreises Paderborn unter dem Motto „Zeig Mut, schau hin und tu was“ Flagge für Zivilcourage und gegen Gewalt zeigen.

Wegsehen ist keine Lösung und Helfen ist Ehrensache, denn mit Entschlossenheit statt Gleichgültigkeit kann sich jeder daran beteiligen, dass wir sicherer leben und uns sicherer fühlen. Gefordert ist dabei kein riskantes Heldentum; vielmehr genügt oft schon eine Kleinigkeit, um eine große Wirkung zu erzielen„, beschreibt Landrat Müller den kleinen Schritt zu mehr Courage. Er bittet die Bevölkerung, dem Präventionsrat Menschen aus dem Kreis Paderborn zu benennen, die in den letzten zwei Jahren mit mutigen Taten vorbildhafte Zeichen gesetzt haben, indem sie Kriminalität verhinderten, zur Aufklärung von Straftaten beitrugen oder andere Menschen aus Lebensgefahr retteten.

Ehrenurkunde. Foto: © Kreispolizeibehörde Paderborn (obs / newsroom)

Ehrenurkunde. Foto: © Kreispolizeibehörde Paderborn (obs / newsroom)

Müller: „Wir suchen Menschen, die nicht weggesehen, sondern mutig, entschlossen, selbstlos hingesehen, gehandelt und geholfen haben. Menschen, die nicht an ihr eigenes Risiko gedacht oder gar überlegt haben, dass sie sich selbst Unannehmlichkeiten bereiten oder in Lebensgefahr bringen, sondern sich schnell, umsichtig und kompetent für andere Menschen eingesetzt haben. Die positiven Beispiele einer Kultur des ‚Hinsehens und Handelns‘ wollen wir in die Öffentlichkeit bringen.

Im Jahr 2014 erhielten 14 Menschen für ihr uneigennütziges und nicht immer selbstverständliches Handeln diese besondere Anerkennung. Landrat Müller ist davon überzeugt, dass sich in der Zwischenzeit viele andere Menschen anerkennenswert für andere eingesetzt haben. Müller: „Der Präventionsrat hat immer ein Auge auf vorbildliche Helfer und sammelt deren couragierte Taten über die Jahre. Doch dringen längst nicht alle couragierten Hilfeleistungen an die Öffentlichkeit oder kommen uns zu Ohren, weil die handelnden Personen ‚kein Aufhebens‘ machen wollen. Das ist umso ehrenwerter und verdient den besonderen Respekt und Dank. Die Anlässe für couragiertes Verhalten sind vielfältig. Bitte berichten Sie uns von solchen Menschen, die selbstlos geholfen haben.

Wer einen couragierten Menschen aus dem Kreis Paderborn benennen möchte, wendet sich bis zum 01. März 2016 direkt an die Geschäftsführung des Präventionsrats: Erste Polizeihauptkommissarin Irmgard Kurek, Telefon: 05251/3031300 oder Email: praeventionsrat.paderborn@polizei.nrw.de.

Quelle: Kreispolizeibehörde Paderborn