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sponsored_postKochen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Da ist es kein Wunder, dass sich in den meisten Haushalten ein gut gefülltes Gewürzregal befindet. Den Online-Handel freut es. Anbieter von Gewürzen verzeichnen stetig steigende Umsätze.

Gewürze gehören in jede Küche

Gewürze und Kräuter. Foto: © Peter_Pleischl / pixelio.de

Gewürze und Kräuter. Foto: © Peter_Pleischl / pixelio.de

Während konventionelle Rohstoffe wie Öl und Kohle in der Krise stecken, verzeichnen die Hersteller von Gewürzen Rekordumsätze. Dank einer steigenden Nachfrage in aller Welt, explodierenden Preisen und guten internationalen Handelsverbindungen sind die Anbieter mehr als zufrieden mit ihrem Geschäft. Vor allem in Deutschland hat sich der Absatz deutlich erhöht.

Dabei sind deutsche Köche ja eher für den sparsamen Einsatz von Gewürzen bekannt. Hier tut es in der Regel eine Prise Salz, ein wenig Pfeffer und zum feinen Sonntagsbraten noch das eine oder andere Lorbeerblatt. Wegen der fortschreitenden Globalisierung kommen aber auch immer mehr exotische Gewürzen in deutschen Küchen an. Zimt, Curry, Ingwer, Kümmel und Zitronengras sind dabei nur ein paar der Exportschlager. Für Investoren handelt es sich hier längst nicht mehr nur um ein lukratives Nebeneinkommen, sondern um ein Milliardengeschäft mit hartem Wettbewerb. Aktuelle Statistiken zeigen hier ein deutliches Bild.

Deutsche würzen mehr denn je

Was den Verbrauch angeht, war 2014 ein absolutes Rekordjahr. In diesem Zeitraum wurden in Deutschland insgesamt 69.000 Tonnen Gewürze verbraucht. Vor zehn Jahren waren es noch 41.000 Tonnen gewesen. Das hat nicht zuletzt mit dem Trend zu tun, dass viele Hersteller von Fertiggerichten ihre Produkte stärker würzen. Die Nahrungsmittelindustrie gehört nach wie vor zu den Hauptabnehmern der Branche. Der Anteil liegt hier bei rund 60 Prozent.

Dabei sind es nicht zuletzt die deutschen Händler, die von dieser Entwicklung profitieren. Hier ist z. B. der Achterhof zu nennen. Unter http://vom-achterhof.de/ haben Online-Kunden eine breite Auswahl zwischen verschiedenster Gewürze aus aller Welt.

Weltweiter Handel mit Gewürzen steigt

Doch nicht nur in Deutschland, auf der ganzen Welt boomt der Handel mit Gewürzen. Das schlägt sich natürlich auch in der Preisbildung nieder. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Gewürze deutlich gestiegen. Die Verbraucher haben damit meistens keine Probleme. Es werden weitestgehend alle Preise akzeptiert, die von den Händlern verlangt werden.

Für Produzenten sind das sehr gute Voraussetzungen. Vor allem im traditionellen Gewürzland Sri Lanka profitiert man von der Entwicklung. Immerhin stammen 80 Prozent des weltweit gehandelten Zimts von hier. Entsprechend händeringend ist man auf der Suche nach neuen Arbeitern. Rund 70.000 neue Stellen sollen mittelfristig geschaffen werden. Auch beim Pfeffer läuft das Geschäft gut. Hier kann man wegen der hohen Qualität auch höhere Preise verlangen.

Pfefferpreis auf neuem Höchststand

Über diese Entwicklung dürften sich deutsche Verbraucher indes nur wenig freuen. Immerhin gehört Pfeffer hier zu den beliebtesten Gewürzen. Es folgen Paprika und Ingwer. Diese scharfe Knolle gilt in Kochkreisen als neues Trendgewürz. Grund für die hohen Preise sind dabei vor allem der gestiegene Bedarf und die voraussichtlich schlechter ausfallende Ernte in den nächsten Jahren. Auch in Deutschland haben sich die Preise für Gewürze wie Thymian und Schnittlauch erhöht. Das liegt vor allem an dem trockenen Sommer. Eine weitere Verschärfung der Situation liegt nicht zuletzt im schwächelnden Euro begründet.

Foto: © Peter_Pleischl / pixelio.de