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Olsberg. Die Stadt Olsberg hat auf der Bahnhofstraße im Bereich der evangelischen Kirche einen provisorischen Zebrastreifen angelegt. In einer Probephase soll nun untersucht werden, wie die Querungshilfe angenommen wird und optimal ausgestaltet werden kann.

Hintergrund: Bisher wurde an dieser Stelle mit Hilfe einer Fußgängerampel der Verkehr geregelt. Allerdings: Wegen eines größeren technischen Defekts ist die Ampel bis auf weiteres außer Betrieb; eine Reparatur würde zudem Kosten im fünfstelligen Bereich verursachen. Da der Hochsauerlandkreis ohnehin in diesem Jahr den Kreuzungsbereich von Bahnhofstraße und Briloner Straße – inklusive Querungshilfe – erneuern will, könnte nun auch der Bereich der jetzigen Ampelanlage überplant werden.

Das Projekt steht zudem im Zusammenhang mit der bereits erfolgten Rückstufung der Bahnhofstraße von einer Bundes- zur Stadtstraße, die deshalb seit längerer Zeit für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. „Das würde die Möglichkeit eröffnen, an dieser Stelle einen qualifizierten und optimal ausgeleuchteten Zebrastreifen entstehen zu lassen“, erläutert Marco Sudbrak vom Fachbereich Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Soziales der Stadt Olsberg: „Die sichere Querung der Schüler, gerade auch in der dunklen Jahreszeit, könnte damit sogar noch verbessert werden.

Der Zebrastreifen, den die Stadt Olsberg jetzt samt Beschilderung angelegt hat, ist deshalb erst einmal ein Provisorium. „Vor einer endgültigen Lösung werden wir alle Aspekte von Akzeptanz und ebenfalls optimaler Lage prüfen“, kündigt Bürgermeister Wolfgang Fischer an: „Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die in Sachen Verkehrssicherheit gerade die Belange der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Kinder – berücksichtigt.

Quelle: Stadt Olsberg