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Olsberg. Wie wird es in der Stadt Olsberg in einigen Jahrzehnten aussehen? Und was können Politik, Verwaltung, Bürger und Wirtschaft unternehmen, damit es auch dann ein attraktives Angebot an Arbeit, Bildung, Wohnen und Erholung geben wird? Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Stadt Olsberg in einem Strategieprozess an Zielen für die Zukunft – und Konzepten, wie diese Ziele zu erreichen sind. Jetzt lädt sie die Bürgerinnen und Bürger ein, sich in diesen Prozess einzubringen.

Deshalb findet am Mittwoch [21. März 2012] um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Diskussion und Workshop im Sitzungssaal des Olsberger Rathauses statt. Alle Interessierten sind willkommen. Ziel der Zusammenkunft ist es zum einen, über die bisherigen Ergebnisse des Olsberger Strategieprozesses zu informieren. Zum anderen aber sollen auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Ideen in diesen Prozess einbringen. „Und wir wollen über Schwerpunktsetzungen sowie Möglichkeiten der Bürgermitwirkung diskutieren“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Hintergrund: Die Stadt Olsberg muss – wie andere Kommunen in der Region auch – zahlreiche Herausforderungen meistern: Den demographischen Wandel mit immer mehr älteren und immer weniger jüngeren Menschen, Abwanderung von Fachkräften, attraktive Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze. Die Mittel dafür sind allerdings beschränkt: Immer knapper werdende öffentliche Kassen engen den Hand-lungsspielraum für Politik und Verwaltung Stück für Stück ein. „Wichtig ist es deshalb, die Schwerpunkte für die künftigen Jahre zu definieren“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Gemeinsam hatten sich Stadtverwaltung und Politik seit dem Jahr 2010 auf diesen Weg gemacht. Ende 2011 hatte der Stadtrat einstimmig die strategischen Ziele für die kommenden Jahre verabschiedet: Zum einen, die Identifikation mit der Stadt Olsberg zu stärken und das Profil zu schärfen; zum anderen aber auch, den demographischen Wandel zu gestalten und Strukturen anzupassen sowie den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Und weil es ohne Finanzen keine Handlungsspielräume geben kann, muss auch eine verantwortungsvolle Haushaltsführung sichergestellt werden. Interkommunale Zusammenarbeit, ökologische Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Bürger-Engagement und auch das Bürgerwohl sind die Querschnittsziele, die immer mit im Blick behalten werden sollen. Zudem hat der Rat zentrale Handlungsfelder beschlos-sen, die künftig eine Vorrangstellung einnehmen sollen: Stadtentwicklung, wirtschaft-liche Entwicklung und Arbeit, Bildung und Ausbildung, Familie, Jugend und Senioren sowie Gesundheit, Freizeit und Kultur.

Bürgermeister Wolfgang Fischer sieht diese Ziele als ein Gerüst, das nun mit Leben gefüllt werden muss. Dies aber sei eine Aufgabe nicht nur für Politik und Verwaltung, sondern für die gesamte Stadt: „Eine strategische Weiterentwicklung kann nur gelingen, wenn Politik, Verwaltung, Bürger und Wirtschaft gezielt zusammenarbeiten“ – die Stadt allein könne dabei die Rolle eines Moderators und Begleiters übernehmen. Deshalb sei es das Ziel, Netzwerke für bestimmte Themen zu bilden – Wolfgang Fischer: „Der Strategieprozess muss mit allen Akteuren konkretisiert und weitergeführt werden.

Der Info- und Workshop-Abend soll dazu ein weiterer Schritt sein. Deshalb sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch [21. März 2012] um 18 Uhr ins Rathaus eingeladen. Wolfgang Fischer: „Wichtig ist die Bereitschaft, sich in den Strategieprozess einzubringen und die Stadt Olsberg mitzugestalten – denn die Zukunft einer Stadt ist immer auch die Zukunft ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Quelle: Stadt Olsberg