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Olsberg. Ein großer Ort auch für die ganz Kleinen: Das Städtische Familien-zentrum Olsberg hat seine Betreuungsmöglichkeiten für Kinder im Alter von unter zwei Jahren deutlich ausgeweitet. Interessierte Familien hatten jetzt beim „Tag der Offenen Tür“ die Möglichkeit, die neuen Räume kennenzulernen.

Bislang gab es im Städtischen Familienzentrum acht Plätze in der „U3-Betreuung“. Im Herbst vergangenen Jahres suchte man dann den Dialog mit dem HSK-Jugendamt und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Das Ziel: Die Einrichtung für die weitere Aufnahme von U2-Kindern vorzubereiten. Mit Erfolg: Im Frühjahr gab es den Bewilligungsbescheid des HSK-Jugendamtes – und eine 100-prozentige Förderzusage über die Summe von 18.200 Euro.

Mit diesem Geld ist in der Zwischenzeit viel passiert im Städtischen Familienzentrum: Mit einem weiteren Schlafraum sind die Voraussetzungen für weitere Ruhe- möglichkeiten geschaffen, zudem wurden die Gruppenräume ausgebaut und verändert. Hier gibt es jetzt Küchenzeilen, Wickelecken sowie natürlich altersgerechtes Mobiliar und Spielmöglichkeiten. Der Sanitärbereich wurde um ein spezielles Säuglings-pflegebecken erweitert.

Kleine Menschen ganz groß: Das Städtische Familienzentrum Olsberg hat seine Betreuungsmöglichkeiten im U2-Bereich ausgeweitet. Am Tag der Offenen Tür gehörten auch Bürgermeister Wolfgang Fischer, Fachbereichsleiter Norbert Märtin sowie Familienmanagerin Jutta Maas-Osterfeld zu den Besuchern. Bildnachweis: Stadt Olsberg

Seit dem neuen Kindergartenjahr können nun im Städtischen Familienzentrum acht U3- sowie weitere acht U2-Kinder betreut werden. Der Bedarf ist da, weiß Brigitte Klaucke, Leiterin des Familienzentrums: „Die Nachfrage nach Betreuungsangeboten auch für jüngere Kinder steigt ständig.“ Allerdings gelten auch hier die gesetzlichen Vorgaben. Das bedeutet, dass im Städtischen Familienzentrum – wie in anderen Tageseinrichtungen auch – wegen des gesetzlichen Anspruchs die zweijährigen Kinder bevorzugt freie Plätze erhalten. Brigitte Klaucke empfiehlt deshalb allen Eltern, die sich für eine Betreuung ihrer „Sprösslinge“ interessieren, möglichst frühzeitig den Kontakt zum Städtischen Familienzentrum zu suchen: „Wir beraten und helfen dabei, individuelle Lösungen zu finden.

Dass das Städtische Familienzentrum eine „gute Adresse“ für kleine Besucher ist, davon konnten sich Bürgermeister Wolfgang Fischer, Fachbereichsleiter Norbert Märtin und Familienmanagerin Jutta Maas-Osterfeld beim „Tag der Offenen Tür“ persönlich überzeugen. Für Familien wie Betriebe gleichermaßen seien gute Betreuungsangebote heute ein echter Standortfaktor, weiß Jutta Maas-Osterfeld: „Die Unternehmen profitieren, weil es attraktive Rahmenbedingungen für junge Fachkräfte gibt, und die Kommune, indem man aktiv dem Bevölkerungsrückgang entgegenwirkt.

Unterstützung gibt es für das Städtische Familienzentrum nun auch von anderer Seite: Der frühere Förderverein des Städtischen Kindergartens Olsberg hat sich neu formiert und in den Förderverein des Familienzentrums Olsberg umgewandelt. „Nun wollen wir mit viel Elan und gutem Willen unsere Arbeit aufnehmen“, erklärt Udo Senn, den die Mitglieder zum 1. Vorsitzenden gewählt haben. Stellvertretender Vorsitzender ist Marc Stappert, das Amt des Kassenwarts hat Timo Weidler übernommen.

Der Bedarf an qualifizierten Beratungs- und Unterstützungsangeboten ist da“, betont auch Bürgermeister Wolfgang Fischer. Für ihn ist es wichtig, dass das Städtische Familienzentrum als Anlaufstelle für alle Familien in der Stadt Olsberg zur Verfügung steht: „Es steht allen Eltern offen – und nicht nur denen, deren Kinder die angeschlossene Tageseinrichtung besuchen.

Quelle: Stadt Olsberg