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Olsberg. „Tretminen“, „Hundstrümmerl“ oder „Zapfen“ – die Namen sind eigentlich recht unterhaltsam. Für die so bezeichneten „Hinterlassenschaften“ von Vierbeinern gilt das weitaus weniger: Im Olsberger Rathaus häufen sich Beschwerden über Verunreinigungen durch Hunde auf Bürgersteigen, Grünstreifen oder Radwegen.

Das ist nicht nur unappetitlich, sondern sogar verboten, weiß Franz-Josef Hammer-schmidt vom Fachbereich Bürgerservice und öffentliche Ordnung. Er verweist auf eine entsprechende Verordnung der Stadtverwaltung. Danach müssen Hundebesitzer die „Verunreinigungen“, die ihre Vierbeiner auf Verkehrsflächen oder in öffentlichen Anlagen hinterlassen, unverzüglich beseitigen. Andernfalls kann die Stadt sogar eine Geldbuße verhängen – im Extremfall bis zu 2.000 Euro.

Allerdings muss es nicht immer eine Drohkulisse sein – etwas Rücksichtnahme täte es auch, meint Franz-Josef Hammerschmidt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Schließlich liege es auch im Interesse der Hundebesitzer, dass ihre Stadt einen sauberen und gepflegten Eindruck mache. Zum einen könne man Hunde erziehen, nicht dort „geschäftlich“ tätig zu werden, wo dies nicht erwünscht sei.

Zum anderen gibt es gerade im ländlichen Bereich genug Möglichkeiten, seinen Hund dort auszuführen, wo ,Hinterlassenschaften´ niemanden stören“, so Hammerschmidt. Und selbst wenn im städtischen Bereich ein Vierbeiner mal sein Geschäft verrichte, könne man als Besitzer vorbeugen: „Für solche Fälle hat man ein Tütchen dabei – dann kann man alles problemlos verschwinden lassen.

Quelle: Stadt Olsberg