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Olsberg / Wiemeringhausen. Rückendeckung für die geplante Montessori-Grundschule in Wieringhausen: Einstimmig haben die Mitglieder des Stadtrates in ihrer jüngsten Sitzung die Absicht bekräftigt, den Montessori-Verein Wiemeringhausen bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Die Elterninitiative möchte im Gebäude der bisherigen Städtischen Grundschule Wiemeringhausen zum Schuljahr 2015/16 eine Montessori-Grundschule einrichten.

Das ist ein ehrenamtliches Engagement nicht nur für die Stadt Olsberg, sondern für die gesamte Region“, würdigte Bürgermeister Wolfgang Fischer das Projekt der Elterninitiative. Gleichzeitig stellte Wolfgang Fischer fest, dass das Vorhaben „von einer breiten Mehrheit aus allen Fraktionen mitgetragen wird.“ Zudem haben die Ratsmitglieder der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt, mit dem Montessori-Verein Gespräche aufzunehmen. Das Ziel: Ein Verkauf oder eine Verpachtung des Grundschulgebäudes samt Außengelände. Für die Sporthalle, die sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, soll eine Nutzungsregelung getroffen werden, so dass sie neben dem Schulbetrieb auch weiter für Vereine und Gruppen aus Wiemeringhausen zur Verfügung stehen könnte.

Zwar sei die jetzt beschlossene Absichtserklärung nicht rechtsverbindlich, wie Bürgermeister Fischer auf Nachfrage des Rates erläuterte. Allerdings: Mit Blick auf Gespräche, die erst noch geführt werden müssen, könne eine Rechtsverbindlichkeit zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht bestehen. Der aktuelle Beschluss biete vielmehr die Möglichkeit, dass der Montessori-Verein sich der Unterstützung der Stadt gewiss sein könne. Andererseits verbleibe beiden Seiten der Spielraum, in den kommenden Monaten einen gemeinsamen Weg für einen Verkauf oder eine Verpachtung des Schulgebäudes zu finden. „Es ist der politische Wille, das so umzusetzen“, bekannte Wolfgang Fischer, „ein Politikum ist es aber nicht.

Quelle: Stadt Olsberg