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Olsberg. Ein Defibrillator kann Leben retten – jetzt gibt es einen „Defi“ auch in der Olsberger Konzerthalle. Möglich wurde die Anschaffung durch Spenden der Sparkasse Hochsauerland sowie des Fördervereins der Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg in Höhe von insgesamt 2.200 Euro.

Hier geht es um das Thema Gesundheit – vor allem aber um effektive Hilfe in lebensbedrohlichen Situationen“, erklärt Cathrin Kreutzmann von der Sparkasse Hochsauerland die Motivation zu dieser Spende. Gemeinsam mit Tobias Klauke überreichte sie den „Defi“ jetzt an Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Auf einfache Weise hat man mit dem Defibrillator die Chance, vor dem „plötzlichen Herztod“ zu schützen. In 85 Prozent dieser Fälle liegt anfangs ein Kammerflimmern vor – mit einem Defibrillator kann man das schnell unterbrechen. Die Anwendung der hochmodernen Geräte ist dabei denkbar einfach: Nach dem Einschalten führt der „Defi“ seinen Nutzer per Sprachanweisung zur richtigen Bedienung. Sind die Elektroden auf dem Brustkorb aufgesetzt, erkennt das Gerät automatisch, wie stark und mit welcher Spannung der Stromstoß abgegeben werden muss, der das Herz wieder „in den richtigen Takt“ bringt. „Man muss bei der Anwendung überhaupt keine Angst haben, dass man einen Fehler macht“, weiß auch Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer – im Gegenteil: „Der größte Fehler ist es, in einer Notlage überhaupt nicht zu helfen.

„Defi“ für die Konzerthalle Olsberg: Cathrin Kreutzmann von der Sparkasse Hochsauerland und Tobias Klauke vom Förderverein der Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg überreichten das Gerät jetzt an Bürgermeister Wolfgang Fischer. Foto: © Stadt Olsberg

„Defi“ für die Konzerthalle Olsberg: Cathrin Kreutzmann von der Sparkasse Hochsauerland und Tobias Klauke vom Förderverein der Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg überreichten das Gerät jetzt an Bürgermeister Wolfgang Fischer. Foto: © Stadt Olsberg

In vielen öffentlichen Gebäuden oder größeren Veranstaltungsstätten gehöre ein Defibrillator mittlerweile zur Standardausstattung, ergänzt Tobias Klauke. In der Konzerthalle fänden oft Veranstaltungen mit mehreren hundert Besuchern statt – neben dem Schützenfest oder den gemeinsamen Veranstaltungen der Bruderschaft mit anderen Vereinen insbesondere auch Konzerte oder Comedy-Abende. Hier gebe es jetzt die Möglichkeit, in lebensbedrohlichen Situationen gezielt Hilfe leisten zu können.

Übrigens: Eine Übersicht, an welchen Orten im Olsberger Stadtgebiet sich die lebensrettenden Geräte befinden, gibt es für alle Interessierten unter www.olsberg.de auf der Homepage der Stadt Olsberg. Direkt auf der Startseite finden Besucher der Internet-Präsenz einen Button – per Mausklick gelangen sie damit zu einem Stadtplan, auf dem die „Defi“-Standorte verzeichnet sind.

Quelle: Stadt Olsberg