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Olsberg. Übervolle Mülltonnen bereiten der Müllabfuhr in der Stadt Olsberg zunehmend Probleme. Der Grund: Bei vielen Gefäßen, die zur Leerung an die Straße gestellt werden, ist der Deckel nicht geschlossen, weil die Tonne zu stark befüllt ist. Beim Lerungsvorgang am Müllwagen gehen dann zahlreiche Deckel und Mülleimer kaputt. Und das verursacht – vermeidbare – Kosten, die letztlich über die Müllgebühr auf alle Bürgerinnen und Bürger umgelegt werden müssen.

Um das zu vermeiden, müssen nun das Abfuhrunternehmen und die Stadt Olsberg gemeinsam kontrollieren, ob die Tonnen richtig befüllt und die Deckel geschlossen sind. Übervolle Mülltonnen erhalten zunächst eine „gelbe Karte“. Sollte bei der nächsten Abfuhr die Tonne wieder übervoll an der Straße stehen, bleibt die Tonne ungeleert und wird auch nicht nachgefahren.

Richtige Befüllung trägt dazu bei, Kosten zu senken und damit die Müllabfuhr möglichst wirtschaftlich durchführen zu können, weiß Elmar Trippe von der Stadtverwaltung Olsberg. Davon profitieren am Ende alle Bürgerinnen und Bürger. Das Problem übervoller Mülltonnen lasse sich auf verschiedene Weise lösen: „Wer zu viel Müll macht, muss entweder besser trennen, graue Säcke kaufen oder eine größere Tonne bestellen.

Übervolle Tonnen bereiten der Müllabfuhr in Olsberg Probleme und verursachen zusätzliche Kosten. Mit der Aktion „Deckel zu!“ wollen Stadt Olsberg und Entsorger nun gegensteuern. Am Ende sollen alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. Foto: © Stadt Olsberg

Übervolle Tonnen bereiten der Müllabfuhr in Olsberg Probleme und verursachen zusätzliche Kosten. Mit der Aktion „Deckel zu!“ wollen Stadt Olsberg und Entsorger nun gegensteuern. Am Ende sollen alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. Foto: © Stadt Olsberg

So sieht es übrigens auch die städtische Abfallentsorgungssatzung vor. In ihr ist festgelegt, dass die Deckel der Abfalltonnen am Entleerungstag geschlossen sein müssen und zusätzlicher Restmüll nur in gebührenpflichtigen Müllsäcken bereitstehen darf. Wer häufig mehr Abfall hat, steht laut Abfallentsorgungssatzung in der Pflicht, einen größeren oder zusätzlichen Behälter bei der Stadt Olsberg zu bestellen.

Die „Deckel zu!“-Aktion soll die Bürgerinnen und Bürger auf eine verursachergerechte Finanzierung der Müllabfuhr aufmerksam machen. Elmar Trippe: „Wo regelmäßig mehr Abfall anfällt als in die Tonne passt, sollen die Verantwortlichen dafür auch die entsprechende Gebühr bezahlen.

Und auch für das Stadtbild verspricht sich die Stadt Olsberg von dieser Kampagne einen Gewinn: Bei übervollen Tonnen fällt beim Leerungsvorgang oft ein Teil des Abfalls herunter und bleibt auf der Straße oder dem Bürgersteig liegen. Elmar Trippe: „Mit geringem Aufwand kann jeder zu einer gepflegten und sauberen Stadt Olsberg beitragen.

Quelle: Stadt Olsberg