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Olsberg / Bigge. 115 Einsätze bei 2.028 Einsatzstunden im Jahr 2014, dies ist das Ergebnis welches Löschzugführer Michael Bause den zahlreichen Kamerdaden und den Ehrengästen auf der Generalversammlung des Löschzug Bigge-Olsberg bekannt geben konnte. 9.185 Stunden leisteten die 65 Wehrmänner und 6 Feuerwehrdamen, für Einsätze, Übungsabende, Fortbildungen, Jugendarbeit und an Eigenleistung am und im Feuerwehrhaus. Ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olsberg.

Zu 52 Brandeinsätzen, 39 technischen Hilfeleistungen, 7 Brandsicherheitswachen, 17 Brandschutzveranstaltungen rückten die ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Jahr aus. Sicherlich waren auch wieder viele Einsätze dabei die lange Zeit in Erinnerung bleiben. Hier zu nennen wäre der schreckliche Flugzeugabsturz bei Elpe aber auch der Brand des Gasthofs Schulte Schüppen. All diese Einsätze leistet die Feuerwehr der Stadt Olsberg ehrenamtlich neben ihrer normalen Arbeitszeit.

Der stellvertretende Löschzugführer Marc Stappert berichtete über zahlreiche Lehrgänge und Seminare die von den Löschzugmitgliedern wieder in ihrer Freizeit absolviert wurden, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Im Mai, so konnte Löschzugführer Bause berichten, wurde ein weiteres Löschgruppenfahrzeug LF 20 dem Löschzug übergeben. Mit der in Dienststellung hat der Löschzug einen der modernsten Fuhrparks des Hochsauerlandkreises. Aber auch im Bereich Gerätschaften und Gebäude konnte Bause den Anwesenden berichten, das der Löschzug gut aufgestellt ist. So konnten fehlende Gerätschaften im Zusammenhang mit der Beschaffung des LF 20 Sonder mit beschafft werden.

Zu 15 Auftritten „rückten“ die 50 Mitglieder des Spielmannszuges im vergangenen Jahr aus. Für diese Auftritte und Übungsabende leisteten sie 3317 Stunden, wie Peter Hoffmann berichtete. Unter den 50 Aktiven sind 14 Jugendliche bei den Musikern vertreten.

Andrea Biermann, Leiterin der Abteilung Brandschutzerziehung berichtete über die Arbeit ihres 9-köpfigen Teams. So wurde auch im letzten Jahr wieder vielen Kindern und Jugendlichen u. a. das richtige Verhalten bei Feuer vermittelt. Auf dem Sommerfest des Hit Markt Olsberg konnte sich die Bevölkerung ein Bild über die Brandschutzerziehung machen. Schwerpunkt in diesem Jahr, lag sicherlich auf der Schulung bei Menschen mit Behinderungen. Hierzu wurden einige Einrichtungen des Josefheims besucht. Insgesamt wurden 192 Stunden hierzu geleistet.

Foto: © Feuerwehr Olsberg

Foto: © Feuerwehr Olsberg

Jugendfeuerwehrwart Daniel Benk berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die im vergangenen Jahr 20 Mitglieder zählte. Mit 2136 geleisteten Stunden waren die Nachwuchsretter mit ihren sechs Betreuern wieder sehr aktiv. Sie nahmen wieder an zahlreichen Übungen des Löschzuges als Statisten teil und säuberten wieder die Ufer an der Ruhr und am Gierskoppbach. Highlight des Jahres war sicherlich der Berufsfeuerwehrworkshop und das besteht der Jugendflamme.

Wehrführer Helmut Kreutzmann nahm an diesem Abend die Beförderungen vor. Michael Schulte wurde als sogenannter „Quereinsteiger“ in die Feuerwehr aufgenommen und zum Feuerwehrmannanwärter befördert. Aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst des Löschzuges und somit zum Feuerwehrmann ernannt wurde Kevin Gruhn. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Andre Bathen, Mario Rath, Timo Künsting, Timo Hollmann und Rene Köster befördert. Florian Stappert konnte zum Unterbrandmeister ernannt werden.

Jörg Hanfland wurde nach erfolgreichem Lehrgang am IDF in Münster zum Brandmeister befördert. Zum Oberbrandmeister konnte Heiner Müthing ernannt werden. Marc Stappert wurde nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen zuerst zum Brandoberinspektor und anschließend zum Stadtbrandinspektor befördert.

Dank und Anerkennung sprachen auch die Ehrengäste des Abends den Kameraden aus. Olsbergers Wehrführer Kreutzmann würdigte die Einsatzbereitschaft des Löschzuges. Besonders dem Spielmannszug galt sein besonderer Dank. Gerade in diesen Schwierigen Zeiten würde es immer schwieriger Leute für den Dienst in der Feuerwehr zu motivieren.

Bürgermeister Fischer überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung. Er berichtete aber auch von Olsberger Unternehmen die sich persönlich bei Ihm bedankt haben und froh sind, dass man sich auf die Olsberger Wehr verlassen kann. Der stellv. Kreisbrandmeister Uwe Schwarz berichtete über das Projekt Feuerwehr-Ehrensache. Auch über eine neue Idee des Kreisfeuerwehrverband im Bezug auf den Kreisfeuerwehrtag wurde berichtet. Lob und Anerkennung fand der für den Einsatz der Wehrleute. Ohne dieses Ehrenamt wäre vieles nicht möglich.

Neue Leute zu gewinnen und alte zu halten, wäre eine schwierige Aufgabe der Feuerwehren. Löschzugführer Michael Bause beendete die Sitzung gegen 20:44 Uhr mit den Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Olsberg