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Olsberg / Wiemeringhausen. Mit einem neuen Gefahrenzeichen, das auf die Schleudergefahr bei Nässe hinweist, soll der Bereich der „Wildensteinkurve“ zwischen Wiemeringhausen und Niedersfeld „entschärft“ werden. Das ist Ergebnis von Beratungen der Unfallkommission.

Aufgabe des Gremiums ist es, Unfallentwicklungen auf den heimischen Straßen ständig zu beobachten, um mögliche Gefahrenpunkte auszumachen – und zu beseitigen. Deshalb hat die Kommission den Streckenabschnitt der B 480 zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen erneut ausgewertet. Nach mehreren Jahren ohne nennenswerte Zahlen hat sich seit diesem Jahr die Zahl der Unfälle deutlich erhöht.

Ergebnis der Auswertungen: Überwiegend ereigneten sich die Unfälle bei nasser Fahrbahn. „Aus diesem Grund wird jetzt mit dem entsprechenden Gefahrenzeichen auf die Schleudergefahr bei Nässe hingewiesen“, so Udo Dünnebacke von der Gemeinsamen Straßenverkehrsbehörde Olsberg / Bestwig. Parallel dazu werden die Griffigkeitswerte des Fahrbahnbelages untersucht: „Sobald das Ergebnis vorliegt, werden wir entscheiden, ob und gegebenenfalls welche zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind.

Eine weitere Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Abschnitt soll es zunächst nicht geben. Aktuell gilt eine 70 km/h-Regelung – „Streckenführung und Fahrbahnzustand erlauben eine solche Geschwindigkeit“, erläutert Udo Dünnebacke, „zudem bestätigen Messungen, dass die Begrenzung durch die Mehrzahl Autofahrer auch beachtet wird.
Keine Sofortmaßnahmen sind dagegen an der Querungsstelle des RuhrtalRadwegs erkennbar, da es in diesem Bereich zu keinen gemeldeten Auffälligkeiten gekommen ist, seitdem er für den Radverkehr genutzt wird. Unabhängig davon wird jedoch weiterhin untersucht, ob und in welcher Form hier Verbesserungen möglich sind.

Quelle: Stadt Olsberg