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Olsberg. Wie soll der „neue“ Olsberger Ortskern künftig „ins rechte Licht gerückt“ werden? – Davon können sich alle Bürgerinnen und Bürger aktuell selbst ein Bild machen: Eine Probeinszenierung zeigt verschiedene Varianten für eine mögliche Fassadenbeleuchtung – und zwar täglich in den Abendstunden bis einschließlich Sonntag [22. Oktober 2017].

Am Haus Bahnhofstraße 6 (Haarmoden Schmücker) sind dann in einem Wechsel von wenigen Minuten drei Lichtinszenierungen zu sehen, die dabei helfen sollen, die jeweils passende Beleuchtung für die Gebäude des Olsberger Ortskerns zu finden. Vertreter der Initiative Ortskern Olsberg (IOO) und der städtischen Baukommission verschafften sich jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Fischer einen ersten Eindruck von den verschiedenen Beleuchtungsvarianten.

Das Briloner Unternehmen Indi*Light hatte die drei Variationen im Auftrag der IOO erarbeitet. Die erste Variante beleuchtet die Gebäudefassade von unten, in einer weiteren Variante werden die Gebäudekanten punktuell betont und die dritte Version setzt lineare Akzente insbesondere am Dach. Es gehe nicht darum, eine einheitliche Form für den gesamten Ortskern zu finden, so Ralf Bohle, Geschäftsführer von Indi*Light – Einheitlichkeit sei in diesem Fall sogar wenig sinnvoll: „Hier werden verschiedene Möglichkeiten präsentiert – von der jeweiligen Fassade hängt ab, was passend ist.

Bis einschließlich Sonntag [22. Oktober 2017] sind am Haus Bahnhofstraße 6 (Haarmoden Schmücker) in Olsberg im Wechsel von wenigen Minuten drei Lichtinszenierungen zu sehen, die dabei helfen sollen, die jeweils passende Beleuchtung für die Gebäude des Olsberger Ortskerns zu finden. Foto: © Stadt Olsberg

Bis einschließlich Sonntag [22. Oktober 2017] sind am Haus Bahnhofstraße 6 (Haarmoden Schmücker) in Olsberg im Wechsel von wenigen Minuten drei Lichtinszenierungen zu sehen, die dabei helfen sollen, die jeweils passende Beleuchtung für die Gebäude des Olsberger Ortskerns zu finden. Foto: © Stadt Olsberg

Bürgermeister Wolfgang Fischer betont, dass die Probeinszenierung insbesondere der Information der Immobilieneigentümer und Anliegergemeinschaften diene. Man müsse dann individuell die richtigen Lösungen für die jeweiligen Gebäude finden. Die Inszenierung von Gebäudefassaden und Giebeln soll dabei die bauliche Umgestaltung der Innenstadt ergänzen – und zu einem weiteren, deutlich sichtbaren Zeichen für mehr Attraktivität im Stadtraum werden.

Um eine moderne, ansprechende Beleuchtung – und auch weitere Projekte für die Innenstadt – umsetzen zu können, gibt es den Verfügungsfonds Olsberg. Der große Pluspunkt: Für private Maßnahmen, die den Ortskern aufwerten, gibt es Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Kosten – auch für eine mögliche Fassadenbeleuchtung. „Damit wird deutlich, dass wir unsere Innenstadt im Schulterschluss weiterentwickeln“, so Bürgermeister Fischer, „es ist ein Gemeinschaftswerk.“

Bei der Probeinszenierung sehen Anlieger und Interessierte nun direkt „vor Ort“, wie Licht eingesetzt werden kann. Für eine spätere Umsetzung können Immobilieneigentümer individuell für ihr Objekt Förderanträge im Rahmen des Verfügungsfonds stellen. Weitere Informationen zum Projekt sowie zum Verfügungsfonds allgemein gibt es bei Timo Caspari vom Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Olsberg, Tel. 02962-982288, E-Mail: timo.caspari@olsberg.de.

Quelle: Stadt Olsberg
Foto: © Stadt Olsberg