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Olsberg. Ein Defibrillator kann schnelle Hilfe leisten, wenn es „drauf ankommt“ – eine Übersicht, an welchen Orten im Olsberger Stadtgebiet sich die lebensrettenden Geräte befinden, gibt es für alle Interessierten nun unter www.olsberg.de auf der Homepage der Stadt Olsberg.

Direkt auf der Startseite finden Besucher der Internet-Präsenz einen Button – per Mausklick gelangen sie damit zu einem Stadtplan, auf dem die „Defi“-Standorte verzeichnet sind. Derzeit gibt es Defibrillatoren in der Kernstadt im Olsberger Rathaus sowie im AquaOlsberg, zudem befinden sich Geräte in den Volksbank-Filialen in Bruchhausen und Elleringhausen sowie im Eingangsbereich des Feuerwehrhauses Elpe.

Auf einfache Weise hat man mit dem „Defi“ die Chance, vor dem „plötzlichen Herztod“ zu schützen. In 85 Prozent dieser Fälle liegt anfangs ein Kammerflimmern vor – mit einem Defibrillator kann man das schnell unterbrechen. Die Anwendung der hochmodernen Geräte ist dabei denkbar einfach: Nach dem Einschalten führt der „Defi“ seinen Nutzer per Sprachanweisung zur richtigen Bedienung. Sind die Elektroden auf dem Brustkorb aufgesetzt, erkennt das Gerät automatisch, wie stark und mit welcher Spannung der Stromstoß abgegeben werden muss, der das Herz wieder „in den richtigen Takt“ bringt. „Man muss bei der Anwendung überhaupt keine Angst haben, dass man einen Fehler macht“, weiß auch Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer – im Gegenteil: „Der größte Fehler ist es, in einer Notlage überhaupt nicht zu helfen.

Mit dem „Defi“-Verzeichnis auf der Homepage www.olsberg.de trage man auch der Tatsache Rechnung, dass immer mehr Menschen das Internet als Informationsquelle nutzen – egal ob am heimischen PC oder über mobile Endgeräte. Wolfgang Fischer: „Wichtig ist, dass der Defibrillator gefunden wird, wenn es darauf ankommt – und dazu wollen wir beitragen.

Quelle: Stadt Olsberg