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Olsberg. Arbeit für die Zukunft – und ein Dankeschön für die Vergangenheit: Die Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ stellt sich für die kommenden Jahre und Jahrzehnte auf. Deshalb haben die Mitglieder von Vorstand und Kuratorium der Stiftung jetzt an einer „Bürgerstiftungs-Werkstatt“ teilgenommen. Gleichzeitig gibt es in den beiden Gremien auch personelle Veränderungen.

Hintergrund: Bürgerstiftungen seien als Modell eines unabhängigen bürgerschaftlichen Engagements vor Ort akzeptiert und erfolgreich, weiß Vorstandsvorsitzender Elmar Reuter. Allerdings: Die Gesellschaft, Leben und Arbeit seien auch im Sauerland in einem steten Wandel begriffen – „und darauf wollen wir nicht nur reagieren, sondern wir wollen gestalten.“ Zum einen soll die Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ dabei noch stärker als bisher in der Bevölkerung verankert werden.

Und zum anderen ist das Team der Stiftung auch auf finanzielle Unterstützung und Zustiftungen angewiesen, um gezielt Akzente mit wichtigen Projekten und gezielter Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement setzen zu können. Wege dazu erarbeiteten die Bürgerstiftungs-Mitstreiter gemeinsam mit Prof. Dr. Burkhard Küstermann, in dessen wissenschaftlicher Tätigkeit der Bereich der Sozialen Arbeit in Mittelpunkt steht. Gefördert wurde der Workshop durch die Initiative Bürgerstiftungen und das Bundesfamilienministerium.

Mit einer „Bürgerstiftungs-Werkstatt“ haben sich Vorstand und Kuratorium der Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ jetzt Wege für die Zukunft erarbeitet. Foto: © Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“

Mit einer „Bürgerstiftungs-Werkstatt“ haben sich Vorstand und Kuratorium der Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ jetzt Wege für die Zukunft erarbeitet. Foto: © Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“

Zudem möchte sich die Bürgerstiftung einen treffenden Slogan geben, der künftig das Logo der Organisation ergänzen soll. Und weil man in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger tätig sei, werde man auch in den Dialog mit der Bürgerschaft treten, um ein solches Logo zu kreieren, kündigt Bürgermeister Wolfgang Fischer, gleichzeitig Vorstandsmitglied der Stiftung, an. In den kommenden Wochen werde es deshalb einen Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Olsberg geben, Vorschläge für einen solchen Slogan zu entwickeln. Für besonders gute Ideen soll es dabei Preise geben.

Personell gibt es in den Gremien der Bürgerstiftung einige Veränderungen. Erika Dahlhaus gehört nun neu dem Vorstand an – sie rückt für Michael Niggemann nach. Aus dem Kuratorium ausgeschieden ist Ferdi Wiegelmann; neu hinzugekommen sind Markus Bertels und Christina Evers.

Vorstandsvorsitzender Elmar Reuter dankte den scheidenden Gremienmitgliedern für ihr Wirken in der Bürgerstiftung: „Wir wollen aus der Mitte der Bevölkerung aktiv werden – und deshalb geht es nicht ohne Bürgerinnen und Bürger, die sich hier engagieren.

Quelle: Stadt Olsberg