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Olsberg (ots). Mit einem sogenannten Schockanruf wurde Donnerstagnachmittag [07. Novmber 2013] eine 68-jährige Frau aus Olsberg überrumpelt. Ihr angeblicher Sohn am Telefon hätte ein Mädchen angefahren und benötige jetzt 30.000 Euro. Sie hätte nicht soviel sofort zur Verfügung gab die Frau zu bedenken.

Daraufhin sagte ein anderer Mann, der das Telefonat übernommen hatte, dass 1.000 Euro zunächst ausreichen, diese aber in der nächsten halben Stunde benötigt würden. Daraufhin ging die besorgte Frau sofort zu ihrer Bank und verlangte 1.000 Euro und wollte einen Kredit über 30.000 Euro aufnehmen. Eine aufmerksame Angestellte wurde glücklicherweise stutzig und fragte nach. Die Frau erzählte ihr von dem Anruf. Die Angestellte hegte sofort den Verdacht, dass es sich hier um Betrüger handelt und gab der Frau das Geld nicht aus. Stattdessen rief sie den wahren Sohn an, der seine Mutter abholte und nach Hause brachte.

Gerade zu Hause angekommen, ging erneut das Telefon. Ob das Geld da sei. Die Frau gab vor, dass sie es zu Hause hätte. Daraufhin kam der Hinweis, dass jetzt gleich jemand bei ihr sei, um das Geld abzuholen. Als kurze Zeit später tatsächlich jemand klingelte, öffnete der wahre Sohn die Tür. Der Täter versuchte noch in das wartende Taxi, mit dem er gekommen war, zu flüchten, wurde jedoch vom Sohn gestellt und festgehalten, bis die Polizei kam. Diese nahm den Täter, einen 19-jährigen Mann aus Litauen, fest. Die Ermittlungen dauern noch an. Eine Entscheidung über den weiteren Verbleib des Täters steht momentan noch aus.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis