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Olsberg. Nach intensiven Gesprächen mit Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Elternvertretern hat die Stadt Olsberg beschlossen, die defekte Ampel an der Bahnhofstraße wieder instandzusetzen. Von den Plänen, an dieser Stelle einen Zebrastreifen einzurichten, nimmt die Stadtverwaltung zunächst wieder Abstand. Begründung: Wegen der Bushaltestalle an der evangelischen Kirche ist der Überweg nicht optimal einsehbar. „Und bei der Verkehrssicherheit machen wir keine Kompromisse“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Hintergrund: Vor rund zwei Wochen war an der Fußgängerampel, die sich an der Bahnhofstraße im Bereich der evangelischen Kirche ein schwerwiegender technischer Defekt aufgetreten. Die Stadt Olsberg hatte daraufhin beschlossen, an dieser Stelle probeweise einen Zebrastreifen einzurichten – zumal die Bahnhofstraße bereits seit längerer Zeit für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Seitdem hatte der Bezirksdienst der Polizei am neuen Überweg verstärkt Präsenz gezeigt, um insbesondere die Schulkinder auf das richtige Verhalten beim sicheren Überqueren der Straße hinzuweisen.

Allerdings: In Gesprächen mit der Gemeinsamen Straßenverkehrsbehörde Olsberg/Bestwig und der Kreispolizeibehörde hat sich herausgestellt, dass der Zebrastreifen zumindest stellenweise für den Autoverkehr nicht optimal einsehbar ist. „Da sich an der Haltestelle an der evangelischen Kirche keine Busbucht befindet, sondern die Busse direkt auf der Fahrbahn halten, können nachfolgende Autofahrer den Überweg möglicherweise nicht erkennen und versuchen dann, am haltenden Bus vorbeizukommen“, so Marco Sudbrak vom Fachbereich Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Soziales der Stadt Olsberg. Um solche Gefahrenmomente für Fußgänger auszuschließen, hat die Stadtverwaltung die Reparatur der defekten Ampelanlage bereits in Auftrag gegeben.

Auch Vertreter der Schulpflegschaft von der benachbarten Kardinal-von-Galen-Grundschule hatten im Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Fischer bereits auf die Problematik hingewiesen. Ziel der Stadt Olsberg sei es, Straßen, Ampeln und Überwege dem tatsächlichen Bedarf anzupassen – gerade weil die Verkehrsbelastung von Straßen sich ändert. Wolfgang Fischer: „Für solch eine Weiterentwicklung ist der Dialog mit der Bürgerschaft unerlässlich.“ Deshalb sei die Stadt Olsberg offen für das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern: „Schließlich geht es darum, optimale Lösungen im direkten Lebensumfeld zu finden.

Quelle: Stadt Olsberg