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Olsberg. Die Bezeichnung ändert sich, das Ziel bleibt gleich: Die Kernstadt von Bigge und Olsberg „fit für die Zukunft“ zu machen und damit den Menschen in der Stadt Olsberg auch künftig bestmögliche Bedingungen für Wohnen, Arbeit und Freizeit zu bieten. Aus dem „ZentrenKonzeptOlsberg 2015“ ist das „Integrierte Handlungskonzept Olsberg (Kernstadt)“ geworden. Die Planungen waren jetzt Thema in der jüngsten Sitzung des Stadtrates.

Hintergrund: Die Weiterentwicklung vom „ZKO“ zum „Integrierten Handlungskonzept“ ist zum einen deshalb erfolgt, weil der Zeitraum 2015 mittlerweile überholt ist. Zum anderen spricht auch das Förderrecht des Landes NRW nun von „Integrierten Handlungskonzepten“. So werden mehrjährige strategische Entwicklungskonzepte bezeichnet, die für einen Stadtbereich eine Gesamtstrategie und Umsetzungsziele benennt. Sie sind die Voraussetzung, um vom Land NRW Fördermittel für entsprechende Maßnahmen der Stadtentwicklung beziehen zu können.

Erstmals im Jahr 2000 hatte sich die Stadtverwaltung intensiv mit dem Gedanken beschäftigt, die städtebaulichen Strukturen in der Kernstadt zu verbessern, um so die Situation auf veränderte Bedürfnisse einzustellen, die nach Öffnung der Umgehungsstraße entstehen. 2007 wurde das „ZKO“ beschlossen, im Jahr 2009 erstmals weiterentwickelt. Auch seitdem hat sich eine Menge getan: Für Ruhr-, Carls-Aue- und Bahnhofstraße hat die Stadt Olsberg ein Verkehrskonzept erarbeitet, in die Planungen für Grün- und Freiflächen wurden – in Zusammenarbeit mit der Touristik & Stadtmarketing Olsberg GmbH – Elemente der „Kneippschen Lehre“ mit aufgenommen. Ende 2012 hatten die Bürgerinnen und Bürger in einem öffentlichen Planungsforum die Möglichkeit, Vorschläge und Ideen zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Das „Integrierte Handlungskonzept Olsberg (Kernstadt)“ fasst nun alle Planungen seit der Fortschreibung des ZKO im Jahr 2009 zusammen. Einstimmig haben die Mitglieder des Stadtrates jetzt beschlossen, das Papier zum Bestandteil des Förderantrages zu machen, mit dem die Stadt Olsberg Städtebaufördermittel beim Land NRW beantragen will. Ebenso haben die Bürgervertreter der Verwaltung den Auftrag erteilt, mit der Bezirksregierung Arnsberg weitere Fördermöglichkeiten aus anderen Programmen abzustimmen. Gleichzeitig machte Bürgermeister Wolfgang Fischer deutlich, dass das Konzept nichts „Fertiges“ sei: „Es ist vielmehr ein Leitfaden, der stetig weiterentwickelt wird.“ Dementsprechend werde auch die Umsetzung nicht in einem Schritt, sondern als Prozess erfolgen: „Und das wird nicht bis 2017, nicht bis 2022 und auch nicht bis 2024 beendet sein.“ Wichtig sei es, stetig an der Weiterentwicklung der Stadt Olsberg zu verarbeiten: „Attraktive Bedingungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen ist eine Daueraufgabe.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Integrierte Handlungskonzept auf der Homepage der Stadt Olsberg unter www.olsberg.de im Bereich Bauen und Stadtentwicklung informieren.

Quelle: Stadt Olsberg