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Oberhausen/Schmallenberg. Auch ohne Fördergelder kann sich der Ruhrtal-Radweg auf dem stark umworbenen Markt der Fernradwege gut behaupten. Auf der diesjährigen RuhrtalRadwegKonferenz in Schwerte zeigten sich alle Kooperationspartner unverändert vom beliebten Flussradweg überzeugt. Die Finanzierung konnte für die kommenden fünf Jahre sichergestellt werden.

Seit 2006 belebt der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg zwischen Winterberg und Duisburg den Tourismus im Ruhrtal. Partnerbetriebe am Wegesrand vermelden ordentliche Umsatzsteigerungen, im Einzelfall von über 40 Prozent. „Der RuhrtalRadweg ist eines der ganz wichtigen Zugpferde für den Radtourismus in Nordrhein-Westfalen und ich bin optimistisch, dass die Begeisterung für das Projekt bei allen Beteiligten auch in den kommenden Jahren anhält“, ist Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, überzeugt.

Die Begeisterung der Kooperationspartner ist groß, weil sich der Flussradweg nach wie vor positiv entwickelt, obwohl schon seit drei Jahren keine Fördergelder mehr fließen. Zu Beginn des Jahres zeichnete der ADFC die Route erneut als 4-Sterne-Qualitätsradroute aus. Daher gehörte die solide Grundfinanzierung und eine Erneuerung der Kooperations-verträge zu den Hauptzielen der RuhrtalRadwegKonferenz, damit notwendige Verbesser- ungen auch in den kommenden Jahren realisiert werden können.

Spannende Planungen zur Optimierung gibt es zur Genüge: Der Bahnhofsneubau inklusive Radstation in Winterberg, eine verbesserte Routenführung zwischen Bestwig und Olsberg und eine Aufwertung des Zielortes mit mobiler Gastronomie an der Rhein-orange in Duisburg sind Beispiele für eine geplante fahrradfreundliche Routen-optimierung.

Es macht einfach Spaß an einem solchen Erfolgsprojekt mitzuarbeiten und über die gesamte Saison die von Radfahrern gefüllten Café- und Restaurantterrassen an der Ruhr zu sehen“, schwärmt Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland Tourismus e.V. und Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH ergänzt: „Dass wir mit dem RuhrtalRadweg sogar in Schulbüchern auftauchen und in den Rankings der bekanntesten und beliebtesten Radfernwege in Deutschland regelmäßig eine Topplatzierung erreichen, hätten wir am Anfang niemals für möglich gehalten.

Jährlich verzeichnen Partnerbetrieben am Wegesrand rund 150.000 Übernachtungen, dazu kommen 1,1 Mio. Tagestouristen. Der Bruttoumsatz liegt bei 26,9 Mio. Euro.

Mehr Tipps und Infos zum RuhrtalRadweg unter www.ruhrtalradweg.de.

Quelle: Arbeitskreis RuhrtalRadweg