Print Friendly, PDF & Email

Märkischer Kreis (ots). Am Donnerstag [05. Oktober 2017] verzeichnete die Polizei ein vermehrtes Aufkommen telefonischer Betrugsversuche. Insgesamt sind bisher fünf Fälle bekannt geworden, die sich auf Werdohl (1) und Neuenrade (4) verteilen. Glücklicherweise kam bisher niemand zu Schaden.

Unbekannte Täter geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte aus und täuschen falsche Tatsachen vor, die die Opfer im Ergebnis zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen bewegen sollen. Dabei verwenden die Täter teilweise auch Telefonnummern, die den Anschein erwecken sollen, dass tatsächlich die Polizei anruft. Durch technische Manipulation erscheint zum Beispiel im Display nach einer Vorwahl die Notrufnummer „110“.

Unsere Tipps, wie Sie sich schützen:

  • Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von vermeintlichen Amtspersonen eine Legitimation.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei unter Notruf 110.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de oder beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon 02372-90995510. Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Betrugsfällen nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351-90995211 oder 90990 entgegen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis (ots)
Grafik: © Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)