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Meschede. Die Elisabeth-Schule im Mescheder Norden wird zum Ende des Schuljahres 2013/14 geschlossen. Das sieht die Sitzungsvorlage für den Ausschuss für Bildung und Sport vor, der am Montag [08. Juli 2013] um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses tagt.

Die Förderschule Lernen benötigt laut Erlass mindestens 144 Schülerinnen und Schüler. Derzeit sind es 65, davon lediglich 37 in den Klassen 5 bis 8. Bereits im Mai wurden die Eltern der derzeitigen Schüler informiert: „Ganz ruhig und gelassen“ habe man dort diskutiert, so Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung und Sport bei der Stadt Meschede. Die Eltern hätten diesen Schritt angesichts der geringen Schülerzahlen verstanden. Und: „Uns war wichtig, dass wir mit den Eltern gemeinsam die richtige Schule für ihr Kind finden“, betont Gisela Bartsch.

Die Elisabeth-Schule in Meschede. Foto: Stadt Meschede

Die Elisabeth-Schule in Meschede. Foto: Stadt Meschede

Die Familien will man keinesfalls im Regen stehen lassen: Die Schüler, die am Ende des kommenden Schuljahres noch die Elisabeth-Schule besuchen, werden die St.-Walburga-Hauptschule in Meschede oder die Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl sowie Schulen in Eslohe besuchen. In Freienohl ist das laut Gisela Bartsch kein Neuland mehr: Dort bestehen bereits integrative Lernformen. Auch in der St.-Walburga-Hauptschule bereitet man sich derzeit intensiv auf die Aufnahme der Förderschüler vor, erklärt die Fachbereichsleiterin. Schulleiter Nikolaus van der Straeten betont: „Mir ist wichtig, dass wir für jeden Schüler die richtige Lösung finden.

Die Räumlichkeiten, die derzeit von den Förderschulen der Klassen 2 bis 10 genutzt werden, werden künftig der Marienschule, die im selben Gebäude untergebracht ist, zugeschlagen, erläutert Gisela Bartsch. Endgültig entscheiden wird über die Schließung der Rat der Stadt Meschede am Donnerstag [11. Juli 2013] um 17 Uhr.

Quelle: Stadt Meschede