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Meschede. Am Sonntag [06. Oktober 2013] eröffnet der Kulturring Meschede im Bürgerzentrum Alte Synagoge in der Kampstraße um 11 Uhr eine Ausstellung mit Bildern der Warsteiner Künstlerin Antje Prager-Andresen. Passend zum Erntedanksonntag beschäftigen sich ihre Werke mit der Beziehung des Menschen zur Natur.

Unter dem Titel „Nature morte“ – Stilleben, stillgewordenes, erstorbenes Leben – setzt sich ihr Bilder-Zyklus mit den Konflikten zwischen Natur und Kultur auseinander. So sind für Antje Prager-Andresen die Natur und die Landschaft Ausgangspunkte für großformatige Acrylbilder. Im Abstraktionsprozess ihrer Landschaftsdarstellungen nutzt sie bewusst die psychologische Wirkung der Farbe. Nahe beieinander liegende Farbtöne erzeugen vibrierende Effekte, die Farbe wächst aus ihrer Tiefe in den Raum hinaus und kann eine Stimmung entfalten und den Betrachter gefangen nehmen.

Beispielbild der Ausstellung. Foto: Antje Prager-Andresen / Pressebild

Beispielbild der Ausstellung. Foto: Antje Prager-Andresen / Pressebild

In ihren Tuschezeichnungen entstehen scheinbar natürliche Muster, Strukturen und Ornamente; präzise Abbildung verwischt sich in Ölpastell. In Collagen verfremdet die Künstlerin Natur; so wird in ihren Acryl-Tafeln Natürliches – Laub, Früchte, Zweige – zu Material, das sich in seiner Form und Farbe einem vermeintlichen Schöpfungsprozess unter zu ordnen hat. Natur erstarrt schweigend, erstirbt in einer künstlerischen Form, und doch behält das Natürliche seine Vielfalt, seine kraftvolle Individualität und seine faszinierende Schönheit. Der Warsteiner Pianist Michael Baronowsky wird die Ausstellungseröffnung mitgestalten.

Beispielbild der Ausstellung. Foto: Antje Prager-Andresen / Pressebild

Beispielbild der Ausstellung. Foto: Antje Prager-Andresen / Pressebild

Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 27. Oktober 2013 jeweils freitags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Kulturring Meschede