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Meschede. Empörung und Kopfschütteln – das waren die Reaktionen derjenigen, die zu Wochenbeginn die Unterführung zwischen Warsteiner Straße und Ruhrplatz passierten:

Zerstörungen in der Unterführung: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende die Bodenlampen beschädigt. Die Stadt Meschede hat eine Belohnung auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt. Bildnachweis: Stadt Meschede

Zerstörungen in der Unterführung: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende die Bodenlampen beschädigt. Die Stadt Meschede hat eine Belohnung auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
Bildnachweis: Stadt Meschede

Bislang unbekannte Täter haben am Wochenende mutwillig die Gläser aller zehn Bodenstrahler zerstört. Ganz eindeutig sei dies mit Absicht geschehen, so Heinz Hiegemann, stv. Leiter des Fachbereichs Infrastruktur in der Mescheder Stadtverwaltung: „Offensichtlich wurde für die Tat ein schwerer spitzer Gegenstand – wie z.B. ein Zimmermanns-Hammer – genutzt.“ Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern will die Stadt Meschede Vandalismus nicht mehr hinnehmen: Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, hat die Stadt Meschede eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Zerstörungen in der Unterführung: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende die Bodenlampen beschädigt. Die Stadt Meschede hat eine Belohnung auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt. Bildnachweis: Stadt Meschede

Zerstörungen in der Unterführung: Bislang unbekannte Täter haben dort am Wochenende die Bodenlampen beschädigt. Die Stadt Meschede hat eine Belohnung auf sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
Bildnachweis: Stadt Meschede

Der Sachschaden, den dieser – erneute – Fall an Vandalismus nach sich zieht, liege im vierstelligen Bereich, so Heinz Hiegemann. Dabei bleibe es aber nicht, betont Andreas Marx, Geschäftsführer des Stadtmarketings Meschede, das im Jahr 2011 die Umgestaltung der Unterführung initiiert hatte: Ein Künstler habe den Bereich eigens mit Bildern aus der Mescheder Geschichte versehen, um der Unterführung den Charakter als Angstraum zu nehmen. „Wenn es hier nun zu solchen mutwilligen und sinnlosen Zerstörungen kommt, erzeugt das bei Passanten eben die Angst, die es hier nicht mehr geben soll.“

Unterführung, Schilfkobolde im Hennepark, die neue Freitreppe am Winziger Platz – die Stadt Meschede errichte und pflege diese Infrastruktur für Bürgerschaft und Gäste der Kreis- und Hochschulstadt, unterstreicht Heinz Hiegemann. Deswegen sei es nicht hinnehmbar, wenn einige Wenige hier ihre Zerstörungswut auslassen. Das Stadtmarketing Meschede hat bereits Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ebenso angekündigt, in der Innenstadt noch stärker Präsenz zu zeigen. Heinz Hiegemann setzt aber auch auf Unterstützung aus der Bürgerschaft beim Kampf gegen sinnlose Zerstörungen: „Hier geht es um Dinge, die allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen – deshalb sind auch alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, gegen Vandalismus Flagge zu zeigen.“

Die Stadt Meschede bittet deshalb um Unterstützung bei der Aufklärung der Beschädigungen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der bislang unbekannten Täter führen, hat die Stadt Meschede eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0291/90200 oder die Stadt Meschede unter Tel. 0291/2050 entgegen.

Heinz Hiegemann: „Alle können dazu beitragen, dass Vandalismus keinen Platz in der Stadt Meschede hat.“

Quelle: Stadt Meschede