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Meschede. An vielen Stellen ist es „grün“ in Meschede – Bäume, Büsche und Bewuchs schmücken öffentliche Anlagen und Privatgrundstücke. Was schön anzusehen ist, kann aber zum Problem werden – zum Beispiel bei der Müllabfuhr. Im Rathaus häufen sich die Fälle, in denen Entsorgungsunternehmen Mülltonnen nicht leeren können, weil Bäume das Heranfahren an das Grundstück unmöglich machen.

Dieses Problem tritt – im wahrsten Sinn des Wortes naturgemäß – immer wieder im Sommer auf: Nach der Wachstumsphase im Frühjahr haben Bäume und Buschwerk erheblich an Umfang zugenommen. An zahlreichen Privatgrundstücken in der Kernstadt sowie den Ortsteilen gibt es für die Entsorgungsunternehmen deshalb Probleme: Sie können nicht nah genug an Bürgersteige oder Grundstücke heranfahren, um die Mülltonnen zu leeren. Die unerfreuliche Folge: Die Tonnen bleiben ohne Leerung stehen.

Die Stadtverwaltung verweist deshalb darauf, dass Hecken und sonstige Einfriedungen nicht in die Straßen und Wege hineinragen dürfen. Dies ist sogar im Ortsrecht – einer so genannten „Ordnungsbehördlichen Verordnung“ – festgelegt. Konkret müssen Bäume, Äste und Zweige über Fußgängerbereichen, Bürgersteigen, Geh- und Radwegen mindestens 2,50 m, über Fahrbahnen sogar mindestens 4,50 m vom Erdboden entfernt sein. Die Regelung dient der Verkehrssicherheit: Schließlich sollen sich Verkehrsteilnehmer – egal, ob zu Fuß oder mit dem Auto – gefahrlos im öffentlichen Raum bewegen können. Auch Ver- und Entsorgungsunternehmen können so ohne Probleme ihren Aufgaben nachkommen – und das gilt im Notfall auch für die Freiwillige Feuerwehr.

Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede bittet alle Grundstücksbesitzer, diese Regelungen zu beachten. Damit sind sie selbst rechtlich „auf der sicheren Seite“ – und sie tragen dazu bei, dass Mülltonnen nicht ungeleert stehen bleiben müssen.

Quelle: Stadt Meschede