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Meschede (ots). Eine 71-jährige Frau aus Meschede wurde Opfer von dreisten Trickdieben. Sie waren am Mittwoch [05. August 2015] gegen 10:00 Uhr unter dem Vorwand Möbel auf einem Studentenflohmarkt in Köln zu verkaufen, in die Wohnung der Frau gelassen worden. Sie suchten zunächst im Keller der Frau alle möglichen Sachen zusammen und stellten sie an die Kellertür.

Man sicherte der Frau 700 Euro für die Sachen zu. Bevor man jetzt zum Geldautomat ginge und das Geld hole, fragte man noch, ob die Frau auch alte Brillengestelle hätte. Sie bejahte dies und führte die Männer in ihr Schlafzimmer, wo sie die Gestelle aufbewahrte. Leider aber auch ihren ganzen Schmuck. Die Männer begutachteten die Gestelle, verließen dann aber schnell die Wohnung.

Sie kamen auch nicht wieder um die Sachen zu holen oder das Geld zu bringen. Dafür stellte die Frau fest, als sie wieder ins Schlafzimmer kam, dass ihr Schmuckkasten mit dem gesamten Schmuck gestohlen worden war. Sie kann die Täter beschreiben als 1, 80 Meter groß. Sie trugen schwarze Kappen mit einem unbekannten Emblem und sprachen Deutsch mit Akzent. Sie trugen schwarze Sachen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, denen die beiden Männer in der Liegnitzer Straße oder Umgebung aufgefallen sind. Waren sie noch in anderen Wohnungen? Hinweise werden an die Polizei Meschede unter 0291-90200 erbeten.

Die Polizei warnt dringend davor, angebliche Antiquitäten-, Münz- oder Trödelsammler in ihre Wohnung zu lassen. Die meisten sind nicht an Ihren angebotenen Sachen interessiert,sondern nur auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten, Schmuck und Bargeld aus den Wohnungen zu stehlen. Lassen Sie diese Menschen nicht unbeaufsichtigt in Ihrer Wohnung. Lassen Sie sich nicht ablenken mit der Bitte um eine Glas Wasser oder um Toilettenbenutzung. Holen Sie sich mindestens immer eine weitere Person als Unterstützung hinzu. Sicherlich gibt es auch seriöse Händler, doch die inserieren selten in Kleinanzeigen mit einer Handynummer oder klingeln einfach so an Ihrer Haustür.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)