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Meschede. Während der Betreuung bekam ein Mitarbeiter der Caritas mit, wie die Patientin von einem Anrufer über einen hohen Lotteriegewinn informiert wurde. Um den Geldboten zu bezahlen, solle die Seniorin an der nächst-gelegenen Lottoannahmestelle so genannte Paysafekarten im Wert von 200 Euro kaufen.

Der Mann, der sich als Anwalt aus Frankfurt ausgab, wollte sich dann noch einmal melden, um die Nummern der Prepaidkarten abzufragen. Angeblich würde dann ein Lotteriegewinn in Höhe von 14.000 Euro von einem Geldboten ausgezahlt.

Ein Anruf bei der Polizei brachte schnell Klarheit: Hierbei handelt es sich um Trick-betrug. Die Paysafe-Card ist ein elektronisches Zahlungsmittel, das vorwiegend im Internet verwendet wird. Der Benutzer erwirbt an einer Verkaufsstelle (z. B. Tankstelle, Lotto-Annahmestelle, etc.) ein Guthaben, das ihm in Form einer 16-stelligen PIN ausgehändigt wird. Durch die telefonische Übermittlung der Nummer gelangt der Betrüger an den Geldwert der Karte.

Nach einer halben Stunde rief der angebliche Anwalt tatsächlich zurück. Als der Telefonhöher an den Betreuer weitergegeben wurde, hat der angebliche Anwalt das Gespräch allerdings schnellstens beendet.

Quelle: Caritas Meschede