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HSK / Meschede. Die Piratenpartei Hochsauerlandkreis fordert die Leitung der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises (KPB HSK) auf die Vorgänge um das Gebäude der Polizeiwache Meschede transparent zu gestalten. Eine Strafverfolgung der Mitarbeiter, die diverse Vorgänge zu dem Thema öffentlich gemacht haben, lehnen wir strikt ab. Das Gutachten über die Raumluft ist ungekürzt zu veröffentlichen.

Anfang November 2013 berichtete eine lokale Zeitung über die hohe Anzahl von Krebserkrankungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeiwache Meschede. Besorgte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wandten sich an die Zeitung, weil sie befürchten, dass die Ursache der Krebserkrankungen in der Beschaffenheit des Gebäudes liegt. Der polizeiliche Leiter der KPB HSK, Georg Petering, begründete die Ursache allerdings mit alternden Beschäftigten. Es handelt sich dabei um 16 Fälle unterschiedlicher Krebserkrankungen in einem Zeitraum von maximal 10 Jahren. Herr Petering „bezifferte“ 16 Fälle in 20 Jahren.

Dies zeigt wie notwendig umfassende Transparenz in diesem Fall ist. Es geht darum,die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KPB HSK umfassend vor dieser möglichen Gefahr zu schützen, denn diese setzen sich Tag und Nacht unermüdlich für unsere Sicherheit ein. Sie und die Öffentlichkeit haben ein Anrecht darauf, die Vorgänge transparent nachvollziehen zu können. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW in Soest ist jetzt mit der Analyse der Raumluft beauftragt worden. Dieses Gutachten ist auch für die Öffentlichkeit von Bedeutung. Daher, und weil das Gutachten durch öffentliche Mittel finanziert wurde, fordern wir, dass auch dieses ungekürzt veröffentlicht werden muss.

Quelle: Piratenpartei im HSK