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Hochsauerlandkreis/Meschede. Bei dem Besuch von Landrat Dr. Karl Schneider offenbart die Möller GmbH & Co. KG ein überraschend breites Produktspektrum. Seit der Gründung im Jahr 1947 hat sich Möller von einem metallverabeitenden Betrieb hin zu einem Kunststoff-Extrusions-Unternehmen entwickelt, das mit seinem terrafina®-Bodendielensystem Maßstäbe im zukunftsträchtigen WPC (Wood-Polymer-Composites)-Markt setzt.

Die aktuell sieben Geschäftsbereiche Metall-Spannringe, Gardinenschienen, Lignodur® Innenfensterbänke, Filterrahmenprofile, Industrieprofile, Schallschutzelemente und das WPC-Terrassensystem versetzen Möller in die Lage, Marktschwankungen in den einzelnen Segmenten ausgleichen zu können.

Das Eversberger Traditionsunternehmen steht für Qualität und innovative Lösungen. Dieser Anspruch war stets Triebfeder von Herrn Dietmar Möller, der nunmehr seit 27 Jahren für die Geschicke des Unternehmens verantwortlich ist. Um die Märkte in Osteuropa besser bedienen zu können, verfügt das Unternehmen mittlerweile auch über eigene Produktionsunternehmen in Russland und Polen.

Landrat Dr. Karl Schneider (l.) mit den Geschäftsführern Dietmar Möller (M.) und Marcus Schröer (r.) beim Firmenrundgang. Foto: Pressestelle HSK

Landrat Dr. Karl Schneider (l.) mit den Geschäftsführern Dietmar Möller (M.) und Marcus Schröer (r.) beim Firmenrundgang. Foto: Pressestelle HSK

Bei der Möller GmbH & Co. KG in Eversberg sind aktuell 125 Mitarbeiter beschäftigt. Diesen Personalbestand zu halten war und ist angesichts deutlich steigender Energiekosten nicht ganz einfach. „Da wir für die Produktion viel Strom benötigen, hat sich die EEG-Umlage mittlerweile zu einem regelrechten Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Ausland entwickelt“, ist Dietmar Möller sichtlich besorgt über die Rahmenbedingungen in Deutschland. Sein Mitgeschäftsführer Marcus Schröer ergänzt: “Die Möller GmbH & Co. KG steht in einem immer stärker werdenden internationalen Wettbewerb. Viele Mitbewerber kommen aus Ländern mit geringeren Personal- und Energiekosten. Diesen Umstand können wir nur durch effiziente Strukturen und eine hohe Produktivität kompensieren. Wir sind froh darüber, dass sich unsere Belegschaft zudem durch ein hohes Maß an Einsatz und Flexibilität auszeichnet. Auch dies ist ein wichtiger Punkt, um sich in der heutigen Zeit international behaupten zu können.

Alles in allem scheinen sich die Mitarbeiter bei dem Unternehmen gut aufgehoben zu fühlen. Eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 18 Jahren spricht für sich. Davon abgesehen ist die Möller GmbH & Co. KG auch ein attraktiver Arbeitgeber, da das Unternehmen den Mitarbeitern von der Konstruktion und Entwicklung über den eigenen Werkzeugbau und der Produktion vor Ort bis hin zum Vertrieb ein breites Tätigkeitsspektrum anbietet.

Landrat Dr. Schneider hofft, dass sich hinsichtlich des Strompreises künftig für die Mittelständler die Bedingungen im Land wieder verbessern: „Denn Südwestfalen ist deutschlandweit die drittstärkste Industrieregion und hat mit fast 150 Weltmarktführern ein großes Potenzial und sorgt für Arbeitsplätze.“ Dies gilt auch für die Möller GmbH & Co. KG, die in den kommenden Jahren mit innovativen Produkten im In- und Ausland weiter wachsen und zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Südwestfalen beitragen möchte.

Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis