Print Friendly, PDF & Email

Meschede. Sommer, Sonne, blauer Himmel – der Hennesee ist bei solchen „Voraussetzungen“ ein Top-Ziel für Freizeit, Spaß – und Abkühlung. Für den Fall, dass Badegäste angesichts der Sommer-Freude am Hennesee mal ein „menschliches Bedürfnis“ überkommt, gibt es im Holzhaus direkt oberhalb der Badebucht eine öffentliche Toilette. Sie ist an den Wochenenden sowie – je nach Witterung – auch wochentags geöffnet. Allerdings: Immer wieder gibt es Probleme mit der Toilettenanlage.

So auch am ersten Wochenende der Sommerferien. Zweimal musste der Spülwagen anrücken, um Verstopfungen zu beseitigen. Die Ursachen dafür waren „hausgemacht“, weiß Stadtkämmerer Jürgen Bartholmé als Vertreter der Hennesee GmbH: „Die Abflussrohre sind verstopft worden – und zwar durch Dinge, die einfach nicht in ein WC gehören.“ Technisch seien die Toilettenanlagen völlig in Ordnung – das habe eine Kamera-Untersuchung der Abwasserleitungen ergeben, ergänzt Marc Böhm, Leiter des Integrierten Bau- und Betriebshofes (IBB): „Hier liegt es ganz einfach an einer unsachgemäßen Nutzung.

Gute Infrastruktur in der Badebucht - die Besucher können selbst einen Beitrag dazu leisten, dass dies so bleibt: (v.li.) Marc Böhm, Thorsten Zachrau und Jürgen Bartholmé von der Stadt Meschede. Foto: Stadt Meschede

Gute Infrastruktur in der Badebucht – die Besucher können selbst einen Beitrag dazu leisten, dass dies so bleibt: (v.li.) Marc Böhm, Thorsten Zachrau und Jürgen Bartholmé von der Stadt Meschede. Foto: Stadt Meschede

Deshalb appelliert die Stadt Meschede an alle Besucherinnen und Besucher des Hennesees, erst gar keine Gegenstände in die Toilette hineinkommen zu lassen, die dort nicht hingehören. „Wir stellen dieses – kostenfreie – Angebot gerne zur Verfügung“, unterstreicht Jürgen Bartholmé. Ständige Ausfälle seien allerdings für die Besucher des Hennesees eine unangenehme, für die Stadt Meschede sogar eine teure Angelegenheit. Deshalb gelte es, einen Grundsatz zu beachten, der häufig auf öffentlichen Toiletten zu lesen ist, meint Jürgen Bartholmé: „Bitte verlassen Sie diesen Ort so, wie Sie ihn auch gerne vorfinden möchten“ – und zwar im Interesse aller See-Besucher.

Quelle: Stadt Meschede