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Meschede. Einen Bogen von der Renaissance über Barock und Romantik bis zur Neuen Musik spannt der Südwestfälische Kammerchor am Sonntag, 17. März, in der Pfarrkirche St. Walburga in Meschede. Das a-cappella-Programm des Chores unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar wird durch Wortbeiträge näher beleuchtet. Wie unterscheidet man Renaissance von Barock? Warum war Bach so genial? Was macht die Romantik romantisch? Wie kann Text in Tönen dargestellt werden? Ist Motette gleich Motette? Das Publikum erwartet ein Dialog zwischen Tönen und Text.

Gesungen und besprochen werden ein „Gloria patri“ von Orlando di Lasso, „Nisi dominus“ und „Lauda Jerusalem“ aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi, die Motette „Komm, Jesu, komm“ von Johann Sebastian Bach, die Motette „Schaffe in mir, Gott“ von Johannes Brahms, die Graduale „Os iusti“ und „Christus factus est“ von Anton Bruckner sowie Eric Whitacres „Lux aurumque“.

Der Südwestfälische Kammerchor wurde im Jahr 2010 unter dem Namen „Kammerchor des Kirchenkreises Arnsberg“ gegründet. Die 26 Sängerinnen und Sänger, aus der Region des Hochsauerlandkreises kommend, widmen sich insbesondere der a-cappella-Chormusik, gestalten Konzerte und unternehmen Konzertreisen. Die Choristen werden in Stimmgruppen sowie einzeln stimmbildnerisch betreut.

Das Kulturring-Konzert beginnt um 20.00 Uhr, Karten sind im Vorverkauf in den Bürgerbüros der Stadt Meschede (0291/205-136) oder an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro (sowie erm. Karten) erhältlich.

Quelle: Stadt Meschede