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Meschede. Eine vermeintliche „Gewerbeauskunftszentrale“ aus Düsseldorf schreibt zurzeit heimische Unternehmen und Organisationen an. Die Stadt Meschede rät allen Empfängern dieser Schreiben zur Vorsicht.

In den entsprechenden Briefen bittet die „Gewerbeauskunftszentrale“ die Betriebe, Angaben zu ergänzen bzw. falsche Angaben zu streichen. Allerdings: Sendet ein Empfänger dieses Formular unterschrieben zurück, kommt automatisch für die Dauer von zwei Jahren ein Vertrag zustande, der mit jährlichen Kosten von 478,20 Euro plus Umsatzsteuer verbunden ist. Ersichtlich wird das jedoch nur aus den – kleingedruckten – AGBs.

Von ihrer „Aufmachung“ her erwecken die Anschreiben den Eindruck eines amtlichen Briefes. Mit den Gewerbemeldebehörden haben sie jedoch nichts zu tun. Auch hat die Stadt Meschede keine Auskunft zu den Adressaten gegeben. Im Gegenteil warnt die Stadtverwaltung, dass die Angebotsformulare der „Gewerbeauskunftszentrale“ sowohl irreführend im Hinblick auf die Herkunft wie auch intransparent bei der Kostenbelastung der Betroffenen sind. Generell rät die Stadt Meschede, auch bei Auskunftsersuchen unbekannter Absender unbedingt das „Kleingedruckte“ sorgfältig zu lesen, bevor eine Unterschrift geleistet wird.

Für Rückfragen steht das Gewerbeamt der Stadt Meschede unter der Telefonnummer 0291/205-298 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Meschede