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Meschede. Die Möglichkeit zur baulichen Entwicklung in der Innenstadt soll zukünftig erleichtert werden. Aus diesem Grund hat der Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede beschlossen den alten Bebauungsplan Nr. 63 „Sanierungsgebiet Rebell“ aus dem Jahr 1986 zu ändern.

Im Wesentlichen geht es darum, den Fußgängerdurchgang durch das Gebäude des Seniorenzentrums Lindenhofes zu schließen, damit die beiden Gebäudeteile im Erdgeschoss besser miteinander verbunden werden können. Als Ersatz für den Fußgängerdurchgang würde ein neuer Fußweg mit direktem Anschluss an die Coventrybrücke entstehen.

Außerdem soll zukünftig der Bereich des heutigen Volksbankparkplatzes überbaut werden können, um die vorhandene städtebauliche Lücke zu schließen. Der alte Plan sah für diesen Bereich ursprünglich eine Tiefgarage mit einer öffentlichen Grünfläche als Dachbegrünung vor. Möglichen baulichen Entwicklungen steht diese Vorgabe heute entgegen. Im Zuge des Verfahrens werden außerdem verschiedene Vorgaben zur baulichen Nutzung (Anzahl der Geschosse) an die heutige Planungspraxis angepasst.

Um diese Planung den Anwohnern und allen Interessierten vorzustellen, lädt der Fachbereich Planung und Bauordnung der Stadtverwaltung Meschede zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet am Dienstag [10. Oktober 2017] um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal (1. OG) im Rathaus Meschede statt. Dort haben die Bürgerinnen und Bürger auch die Gelegenheit, sich zu den Ausführungen zu äußern und die planerischen Vorstellungen mit Vertretern der Stadtverwaltung zu diskutieren.

Zudem liegt diese Bebauungsplanänderung im Rahmen eines ersten Beteiligungsschrittes noch bis Montag [06. November 2017] im Technischen Rathaus der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, Sophienweg 3, aus. Auch hier haben alle Interessierten die Möglichkeit, zu den üblichen Öffnungszeiten die Planung einzusehen oder auch Stellungnahmen abzugeben.

Quelle: Stadt Meschede