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Meschede. Mehr Komfort, mehr Sicherheit vor Verletzungen – und ein völlig neues „Sport-Gefühl“: Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat die Sportböden in den Turnhallen an der Marienschule sowie an der Schule unter dem Regenbogen erneuert. Weil die Arbeiten außerhalb der Ferien durchgeführt werden konnten, gab es sogar deutliche Spar-Effekte.

In beiden Sporthallen waren die mehrere Jahrzehnte alten Böden stark sanierungsbedürftig. Eine Fachfirma war zunächst in den Monaten Januar und Februar in der Turnhalle der Marienschule aktiv. Das Gebäude erhielt neben einem neuen Sportboden auch einen farblich abgestimmten Prallschutz sowie neue Fenster inklusive Sonnenschutz. Rund 150.000 Euro hat die Stadt Meschede hier investiert. Im Mai und Juni folgte dann die Turnhalle der Schule unter dem Regenbogen – sie wurde mit neuem Sportboden sowie Prallschutz ausgestattet. Kostenpunkt hier: 128.000 Euro.

Beide Hallen werden sowohl für den Schulsport wie auch von heimischen Vereinen genutzt. Besonderheit am Rautenschemm: Weil hier die erfolgreichen Volleyball-Teams des SSV Meschede einen Trainings-Schwerpunkt haben und zahlreiche Spiele ausgetragen werden, ist das Volleyball-Feld besonders hervorgehoben – „ebenso gibt es Kinder- und Jugendfelder“, ergänzt Dipl.-Ing. Peter Temmhoff vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede.
Dadurch, dass die Arbeiten außerhalb der Ferien durchgeführt werden konnten, habe die Stadt Meschede hervorragende Preise erzielen können.

Dipl.-Ing. Peter Temmhoff (li.) stellt Bürgermeister Uli Hess den neuen Sportboden der Turnhalle am Rautenschemm vor. Foto: © Stadt Meschede

Dipl.-Ing. Peter Temmhoff (li.) stellt Bürgermeister Uli Hess den neuen Sportboden der Turnhalle am Rautenschemm vor. Foto: © Stadt Meschede

Die Fachfirmen sind dann deutlich weniger stark ausgelastet als während der Ferienzeiten“, so Peter Temmhoff. Natürlich stehen die Hallen während solcher Bauarbeiten für Schul- oder Vereinssport nicht zur Verfügung: „Aber solche Fragen lassen sich im Dialog mit Schulen und Vereinen lösen.

Der Schulsport habe zum Teil im Außenbereich stattfinden können, ebenso habe es ganz neue Angebote gegeben wie etwa Wandern. Die Vereine seien während der Bauphase – soweit möglich – auf die Turnhalle an Klocken Kapelle ausgewichen. Die Bereitschaft zur Kooperation sei sehr hoch gewesen, freut sich Peter Temmhoff – ebenso wie die Reaktionen auf die neuen Böden: „Das war durchweg positiv.

Schritt für Schritt investiert die Stadt Meschede so in ihre Turnhallen: Vor zwei Jahren wurde bereits der Sportboden in der Halle am Schederweg erneuert; für das kommende Jahr ist ein Austausch in der Wehrstapeler Turnhalle vorgesehen. Es gehe darum, die begrenzten finanziellen Mittel optimal und effektiv einzusetzen, ergänzt Bürgermeister Uli Hess. Er sieht es als positiv an, dass im Schulterschluss mit Schulen und Vereinen eine Umsetzung der Baumaßnahmen außerhalb der Ferien möglich geworden ist. Vielleicht sei dies sogar auch schon ein Ergebnis des Dialogs rund um das neue Sportstättenkonzept der Stadt Meschede: „Es zeigt sich, dass man gemeinsam Lösungen finden muss, um etwas umzusetzen und Standards zu verbessern.

Quelle: Stadt Meschede