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Meschede. Die Explosion auf dem Gelände der Karl-May-Festspiele in Elspe war – zum Glück – nur künstlich – die Begeisterung über das, was mit der Regionale 2013 zwischen Soest und Siegen bislang erreicht wurde, war dagegen durchaus echt. Mehr als 2000 Gäste – von interessierten Bürgern bis hin zur Ministerpräsidentin Hannelore Kraft – kamen am Freitagnachmittag zur „Impulsveranstaltung“ auf das Festivalgelände – darunter auch rund 40 Besucherinnen und Besucher aus Meschede.

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Bilanz, Perspektiven und Austausch zwischen den beteiligten Kreisen und Kommunen in Südwestfalen, aber auch Unterhaltung und Dialog standen dabei im Mittelpunkt. In verschiedenen „Projektfamilien“ wurden unter der Moderation von Matthias Bongart die Projekte der Regionale 2013 „unter die Lupe“ genommen – „Wirtschaft“, „NeuLand“ oder auch „StadtMensch“ sind nur einige Beispiele. Für den Bereich Stadtentwicklung stand Meschedes Bürgermeister Uli Hess dem Moderator Rede und Antwort – gemeinsam mit Sigurd Trommert, Präsident der Bundesarchitektenkammer.

Mit dem Regionale-Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de – eine Hochschulstadt im Fluss“ sei in Meschede ein Entwicklungsschub in Gang gekommen, der in der Innenstadt auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens einwirke, so Uli Hess. Für Einzelhandel und Gewerbe werde die Innenstadt ebenso attraktiver wie für junge Familien, Bürger und Gäste – „die Attraktivität von Innenstädten betrifft alle“, unterstrich Uli Hess. Mit dem Regionale-Projekt entstehe in Meschede eine „neue Lebens- und Aufenthaltsqualität“. Umso wichtiger sei es, alle Beteiligten in solche Prozesse einzubeziehen, betonte das Stadtoberhaupt: „Schließlich sind es die Bürger, die hier leben, und die Wirtschaftsbetriebe, die für Arbeit und Kaufkraft sorgen.“ In Meschede sei schon 2009 mit einer Kreativwoche der Auftakt für diesen Weg gemacht worden – zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance, ihre Ideen in den Regionale-Prozess einzubinden. Sigurd Frommert bestätigte, dass so ein Weg der richtige sei: „Ziel muss es sein, einen Raum gemeinschaftlich voranzubringen.“

Stichwort „gemeinschaftlich“: Die mehr als 2000 Gäste aus rund 60 Städten und Gemeinden nutzten die Veranstaltung unter der launigen Moderation von Matthias Bongart – „Herzlich willkommen in Bad Segeberg!“ – auch, um ihre Erfahrungen mit dem Regionale-Prozess auszutauschen. Eine Tatsache, die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausdrücklich begrüßte: „Dass Kooperation und vernetztes Handeln Stärken dieser Regionale sind, können wir schon jetzt feststellen.“ Es gehe darum, „gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen dieser Region“ zu finden. Auch Bürgermeister Uli Hess zog ein positives Fazit der Impulsveranstaltung: „Die Regionale zeigt im Großen wie auch auf lokaler Ebene: Hier ist Zusammenarbeit ein Gewinn für alle Beteiligten.“

Quelle: Stadt Meschede