Print Friendly, PDF & Email

Meschede/HSK. Die HSK-SPD begrüßt den Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz, dass in allen katholischen Krankenhäusern Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung geworden sind, zukünftig grundsätzlich die Pille danach erhalten sollen. Weitergehend wäre es nach Ansicht der HSK-SPD der richtige Schritt, dass die „Pille danach“ endlich auch in Deutschland rezeptfrei in Apotheken zu erhalten ist.

Dazu haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bereits im Oktober 2012 einen Antrag in den Bundestag eingebracht. Vorgesehen ist darin, dass vor der rezeptfreien Abgabe eine Beratung der Frau in der Apotheke zu erfolgen hat. Zudem soll der Umgang mit der „Pille danach“ nach Aufhebung der Rezeptpflicht evaluiert werden. Die SPD-regierten Bundesländer planen nach der gewonnen Wahl in Niedersachsen derzeit ebenfalls eine entsprechende Gesetzesinitiative.

Dabei ist aus Sicht der HSK-SPD eine Beratung sehr wichtig, aber die kann auch in der Apotheke verantwortlich erfolgen. Eine Rezeptpflicht ist dafür nicht notwendig. Dass die Freigabe des Notfallmittels nicht zu Missbrauch geführt habe, zeigten zudem die Zahlen aus den anderen EU-Ländern, wo es seit Jahren frei und ohne Rezept erhältlich ist.

Weitere Informationen auch unter www.hsk-spd.de.

Quelle: SPD HSK