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Meschede. Alle, die sich in Meschede in der Flüchtlingsarbeit engagieren, haben einen Grund froh zu sein. Mostafa Soltani und seine Frau Sara Abbasgholizadeh, Flüchtlinge aus dem Iran, „haben eine Anerkennung als Asylberechtigte gemäß Artikel 16a Grundgesetz erhalten“, wie Annegret Rasch, Mitarbeiterin in der Flüchtlingsberatungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg in Meschede berichtete.

Im Iran waren die beiden Christen geworden, fanden in Meschede-Freienohl eine Wohnung und besuchten den Taufkurs bei Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi (Meschede) und Pfarrer Markus Pape (Marsberg). In der Osternacht wurden sie in der Mescheder Christuskirche getauft. Sie lasen das Taufevangelium und sprachen das Glaubensbekenntnis in ihrer Heimatsprache Farsi.

Mostafa Soltani und seine Frau Sara Abbasgholizadeh. Foto: © Iris Ackermann

Mostafa Soltani und seine Frau Sara Abbasgholizadeh. Foto: © Iris Ackermann

Vor der Tuafe erklärte Karin Neumann-Arnoldi: „Die Taufe hat für die Beiden zur Folge, dass sie ihr Land nicht mehr ohne Gefahr betreten können.“ Das Risiko haben sie auf sich genommen und deshalb intensiv gehofft, dass ihrem Asylantrag stattgegeben wird. Ihre Hoffnung wurde Anfang August belohnt. „Jetzt ziehen sie leider nach Düsseldorf um“, sagt Annegret Rasch, “wir sind glücklich über die Anerkennung und traurig über ihren Umzug.

Quelle: Kirchenkreis Arnsberg