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Meschede. Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu – und auch beim 11. Orgelsommer des Mescheder Kulturrings steht das letzte Konzert auf dem Programm. Nach vier begeisternden, gut besuchten Konzerten bildet am kommenden Sonntag [17. August 2014] der Abend in St. Walburga den Abschluss.

Zu Gast ist der in Meschede durch seine vielen Konzerte und CDs bekannte Dortmunder Organist Klaus Stehling. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet ihn aus. Neben Auftritte in der Region traten in den vergangenen Jahren u. a. auch Orgelkonzerte im Hamburger und Berliner Dom, in der Berliner Gedächtniskirche, in den Kathedrale von Amiens und Paris und auf Mallorca. Zuletzt war er in Meschede in einem Konzert mit dem Collegium vocale zu hören. Seine Auftritte zeichnen sich immer aus durch eine besonders geschickte, vom Publikum gern aufgenommene Werkauswahl.

Großen Orgel von St. Walburga. Foto: Kulturring Meschede

Großen Orgel von St. Walburga. Foto: Kulturring Meschede

Stehling hat ein eindrucksvolles Programm zusammen gestellt, das zunächst auf zwei Komponistenjubilare hinweist: Franz Tunder wurde vor 400 Jahren geboren, und Carl Philipp Emanuel Bachs 300. Geburtstag wird in diesem Jahr in vielen Konzerten gefeiert. Daneben bildet der Choral „Vater unser im Himmelreich“ einen Schwerpunkt mit Bearbeitungen durch Johann Sebastian Bach und Heinrich Scheidemann. Joseph Mouret und Johann G. Walther haben ebenfalls in der Barockzeit gewirkt. Aus der späten Romantik sind dann eine Sonate des Dortmunder Komponisten Gerard Bunk zu hören und von Léon Boellmann die vollständige, populäre „Suite gothique“ op. 25 als Konzertabschluss.

Organist Klaus Stehling. Foto: Kulturring Meschede

Organist Klaus Stehling. Foto: Kulturring Meschede

Das letzte Konzert findet am Sonntag [17. August 2014] um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Walburga, Meschede statt. Karten gibt es für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) nur an der Abendkasse.

Quelle: Kulturring Meschede