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Meschede. Seit Dezember ist sie die Kirchenmusikerin der beiden katholischen Mescheder Kirchengemeinden: Barbara Grundhoff, die zuvor 20 Jahre im Bistum Essen tätig war. Am kommenden Sonntag [11. August 2013] spielt sie das 2. Konzert des Mescheder Orgelsommers in der Pfarrkirche St. Jakobus in Remblinghausen.

Die Orgel dort ist außergewöhnlich – nicht nur wegen ihres wunderschönen dunklen Eichengehäuses, das der Orgelbauer Fromme 1765 gebaut hat und in dem die weich klingenden Prospektpfeifen noch erhalten sind. Auch der Gesamtklang der Orgel mit ihren Registern aus der Spätromantik unterscheidet sich deutlich von den Instrumenten in der Umgebung. Registernamen wie Gamba, Viola piccola, Aeoline, Fugara, Violoncello und ein ganz zarter Bordun 16’ im Manual verdeutlichen dies neben dem historischen Prinzipal.

Orgel in der Pfarrkirche St. Jakobus in Remblinghausen. Foto: Kulturring Meschede

Orgel in der Pfarrkirche St. Jakobus in Remblinghausen. Foto: Kulturring Meschede

Barbara Grundhoff hat an der Folkwanghochschule Kirchenmusik und Cembalo studiert und war neben ihrer Tätigkeit als Kirchenmusikerin u.a. Dozentin für Kirchenmusik und Gesang am Bischöflichen Priesterseminar in Bochum. Jetzt ist sie, neben ihren Aufgaben als Organistin in Meschede, zuständig für das Dekanat Hochsauerland-Mitte. In Remblinghausen spielt sie Werke von Walther, Bach, Rheinberger und Karg-Ehlert.

Barbara Grundhoff. Foto: Kulturring Meschede

Barbara Grundhoff. Foto: Kulturring Meschede

Das Konzert in Remblinghausen am 11. August beginnt um 20.00 Uhr. Karten sind zum Preis von 8,00 Euro ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Ausführliche Informationen zu allen Konzerten gibt es im Mescheder Kulturkalender unter www.meschede.de.

Quelle: Kulturring Meschede